Die etwas andere Bergtour

Roland Nusche vom Lauftreff Schwarzenfeld ging in Davos beim Lauf K 78 an den Start. Dabei mussten 78 Kilometer und 2560 Höhenmeter überwunden werden. Bild: hfz
Sport
Schwarzenfeld
10.08.2016
15
0

Roland Nusche vom Lauftreff Schwarzenfeld hat beim 31. "Swiss alpine K 78" in Davos teilgenommen. Bei dieser Traditionsveranstaltung im Schweizer Albulagebirge ging es bis auf über 2700 Meter Höhe hinaus.

An insgesamt zehn unterschiedlichen Laufwettbewerben - angefangen vom Bambini/Kinderlauf, Staffelwettbewerben, Nordic-Walkingläufen, bis zu den Einzelläufen von 10 bis 78 Kilometern Länge - beteiligten sich knapp 5000 Profi- und Freizeitsportler.

Roland Nusche vom Lauftreff Schwarzenfeld ging beim K 78 an den Start. Dabei mussten 78 Kilometer und 2560 Höhenmeter überwunden werden. Rund 700 Starter waren neben Nusche für diesen Lauf gemeldet. Los ging es früh um 7 Uhr im Sportstadion Davos bei 10 Grad Celsius und strahlendem Sonnenschein. Dann folgte eine erste Schleife durch Davos, wo sich zu dieser Zeit schon jede Menge Zuschauer an der Strecke eingefunden hatten.

Leicht kupiert, auf und ab, präsentierten sich die ersten 30 Kilometer, durch die malerische Zügerschlucht, über das Wiesner Eisenbahnviadukt, das von der Rätischen Schmalspurbahn befahren wird, nach Filisur. Den tiefsten Punkt (1040 Meter) erreichte Nusche nach knapp drei Stunden. Die nächsten zehn Kilometer nach Bergün gingen stetig bergan und die sommerliche Wärme zehrte bei Nusche stark an der körperlichen Substanz.

Nach einer Trinkpause und Trikotwechsel ging es dann wieder über 1300 Höhenmeter und rund zwölf Kilometer Länge weiter bis zur Keschhütte auf 2625 Meter Höhe. Zu diesem Zeitpunkt hatten bereits die Topläufer bei den Frauen und Männern die Hütte am Fuße des Piz Kesch (3418 Meter) passiert. Nusche erreichte diesen Punkt nach knapp 7,5 Stunden.

Durch das Sertigtal hinab und zum gleichnamigen Pass wieder hinauf waren es knapp acht Kilometer. Dort kam Nusche mit Rückenproblemen an und musste sich vor Ort einer kleinen Massage unterziehen. Von nun an ging es Richtung Ziel, fast durchgängig bergab und über Bersteige bis Sertig Dörfli. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits gut zehn Stunden vergangen. Es lagen jetzt noch 15 Kilometer über Forststraßen und Waldwege, leicht bergab, vor Nusche. Vier Kilometer vor dem Ziel in Davos war die letzte Verpflegungsstelle an der Clavadal-Schaukäserei.

Ab 2,5 Kilometer vor dem Ziel begleitete Nusches Sohn Christopher seinen Vater und motivierte ihn, ebenso die noch reichlich an der Strecke stehende Zuschauer. Nusche kam an in einer Zeit von 11 Stunden und 27 Minuten und damit auf Platz 48 in der AK 50, was Platz 288 in der Gesamtwertung bei den Herren war.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.