Fußball
Im Derby rechnet sich jeder was aus

Heiße Zweikämpfe sind sicher wieder vorprogrammiert, im Derby des 1. FC Schwarzenfeld gegen die SpVgg Pfreimd. In der Hinrunde - hier eine Szene mit Thomas Bayerl (links/Schwarzenfeld) und Stefan Thorin - siegte Pfreimd mit 2:0. Bild: Eger
Sport
Schwarzenfeld
12.03.2016
85
0

Schwarzenfeld/Pfreimd. Gut gerüstet fühlt sich der 1. FC Schwarzenfeld für das anstehende Derby gegen die SpVgg Pfreimd am Samstag, 12. März, 15 Uhr, im Sportpark. "Wir wollen gut aus der Winterpause kommen und gegen den Tabellennachbarn nicht verlieren", sagt Schwarzenfelds Trainer Wolfgang Stier, der mit dem Verlauf der Vorbereitung zufrieden ist. Er erwartet ein ausgeglichenes Spiel, weil sich beide Teams gut kennen und zudem in der Tabelle fast gleichauf sind. Pfreimd ist auf Rang sechs mit 32 Punkten, Schwarzenfeld ist Siebter mit 31 Zählern.

Sowohl Schwarzenfeld als auch Pfreimd liegen seiner Meinung nach auf dem gleichen Level, so dass er mit einer von der Taktik geprägten Partie rechnet. Der FC-Coach kennt die Stärke der Gäste und wird entsprechend reagieren. Wichtig sei es, so Stier, dass der 1. FC Schwarzenfeld das erste Heimspiel nach der Pause positiv gestaltet. Er will als Minimum einen Zähler holen . Obwohl mit Filinger (Bandscheibenvorfall), Böckl (Zehenbruch) und Ziegler (Sperre) drei Stammkräfte ausfallen, zeigen sich die Gastgeber positiv gestimmt. Der Grund dafür sind die Neuzugänge Max Ferstl sowie die Brüder Felix und Philipp Peter, die aus Tegernheim zurückgekehrt sind. Dadurch habe sich der Kader qualitativ verbessert. "Das Trio stellt eine echte Verstärkung für uns dar", freut sich Wolfgang Stier, der auf einen großen Zuschauerzuspruch und eine lautstarke Unterstützung seiner Elf hofft.

Für den Pfreimder Spielertrainer Christian Most ist der FC Schwarzenfeld, der nach dem Abstieg in die Kreisliga den sofortigen Wiederaufstieg schaffte, eine der spielstärksten Mannschaften der Bezirksliga. Im Hinspiel zeigte die SpVgg beim 2:0-Erfolg eines ihrer besten Spiel in dieser Saison und war der verdiente Sieger.

Die Vorbereitung auf den Endspurt der Saison lief für die Pfreimder nicht optimal, da sie wegen der widrigen Platzverhältnisse keine optimale Vorbereitung durchführen konnten. Für die Begegnung in Schwarzenfeld hat Most bei der Aufstellung Probleme, da mehrere Spieler verletzungsbedingt beziehungsweise aus beruflichen Gründen ausfallen. So muss der Kader durch Spieler der "Zweiten" aufgefüllt werden. Deswegen ist der Gastgeber der Favorit. Das Ziel ist es jedoch, aus Schwarzenfeld etwas Zählbares mitzunehmen.
Wir wollen gut aus der Winterpause kommen und gegen den Tabellennachbarn nicht verlieren.Schwarzenfelds Trainer Wolfgang Stier
Weitere Beiträge zu den Themen: SpVgg Pfreimd (118)1. FC Schwarzenfeld (111)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.