Handball
Der Befreiungsschlag für die HSG-Damen

Carina Czichon (Szene aus einem früheren Spiel) traf gegen Regensburg vier Mal. Bild: mhs
Sport
Schwarzenfeld
29.11.2016
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Einen ganz wichtigen Sieg feierten die Handballerinnen der HSG Nabburg-Schwarzenfeld am Samstag gegen das Schlusslicht SG Regensburg. Damit bekamen sie in der Tabelle der Landesliga Nord wieder etwas Luft.

Ein an Spannung und Dramatik nicht zu überbietendes Spiel boten die Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld am Samstag ihren Zuschauern. Sie gewannen verdient mit 20:16 gegen das Landesliga-Schlusslicht SG Regensburg.

Aggressive Defensive


Die Partie begann auf beiden Seiten sehr schnell, bei der die HSG gleich mit 1:0 in Front ging. Auf Seiten der SG Regensburg zeigte sich anfangs Verunsicherung. Viele Ballverluste machten das Spiel der Gäste sehr hektisch. Ihre 3:2:1-Abwehr spielten sie zwar sehr souverän, die HSG-Damen agierten aber an diesem Tag sehr wach. Durch schöne Laufkombinationen erspielten sie sich schöne Tore, was zu einer 4:1-Führung führte. Die Stimmung im gut besuchten Schwarzenfelder Sportpark war phänomenal und die Reitmeier-Truppe wurde immer konsequenter. Durch eine aggressive Defensive zwang sie die Gäste zu vielen Fehlern. Bis zur 17. Spielminute sollte sich an der Dominanz der Heimmannschaft auch nichts ändern.

Gegner findet Lücken


Doch dann kippte das Spiel etwas. Katrin Probst von der SG fand jetzt die Lücken in der nicht mehr so kompakten HSG-Abwehr. "Kurzfristig fielen wir wieder in unser altes Handlungsmuster zurück", beklagte Reitmeier diese Situationen. Tor um Tor holten die Gäste auf und führten zur Pause mit 7:6.

Die Regensburger erhöhten gleich nach der Pause auf 8:6. Dann fand der Gastgeber in die Begegnung zurück. Die Defensive agierte wieder aggressiv und auch im Angriff fand die HSG die freistehenden Mitspielerinnen. Die Gastgeberinnen gingen wieder in Führung. "Diesmal sind wir rechtzeitig wieder aufgewacht. Man konnte sehen, dass jede Spielerin den Sieg wollte", meinte Reitmeier. Selbst in Unterzahlsituationen funktionierte bei der HSG nun alles. Die Reitmeier-Truppe setzte sich auf 16:11 ab. Auch Theresa Weiherer im Tor zeigte ihre Klasse und so stand am Ende ein klarer 20:16-Erfolg.

"Es war ein richtiger Befreiungsschlag", freute sich Reitmeier. " Meine Mädels haben super gekämpft. Ich bin erleichtert und auch sehr stolz. Diese 2 Punkte haben uns richtig gut getan."

HSG-Tore: Kovarikova 5, Czichon 4, Völkl-Simbeck 4/2, Schopper 2, Luley 2, Heyn 2, Fleischmann 1
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