Handball
Die schwierigste Aufgabe

Theresa Weiherer war zuletzt ein starker Rückhalt bei der HSG Nabburg-Schwarzenfeld. Am Samstag fehlt sie gegen Nürnberg. Bild: bwr
Sport
Schwarzenfeld
23.01.2016
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Mammutaufgabe für die Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld. Sie erwarten am Samstag den Landesliga- Tabellenführer 1. FC Nürnberg. Anpfiff ist um 17.15 Uhr im Sportpark in Schwarzenfeld.

Die Gäste aus Nürnberg peilen seit dem Abstieg aus der Bayernliga den sofortigen Wiederaufstieg an und momentan läuft auch alles nach Plan. Überraschend gab es jedoch kurz vor der Weihnachtspause einen Trainerwechsel, nachdem der bisherige erfolgreiche Coach Florian Heimpel sein Amt zur Verfügung stellte. Seit Anfang Januar ist nun wieder Michael Fuchs der Verantwortliche für den 1. FC Nürnberg. Mit den Franken kommt wohl die Mannschaft mit dem größten Potenzial in dieser Landesliga in den Sportpark. "Nürnberg hat sehr viele gute Einzelspielerinnen. Sobald die als Team auftreten, kann man nur schwer gegen sie etwas holen", hat HSG-Trainer Wolfgang Völkl erkannt.

Beim Hinspiel mussten sich die HSG-Damen nach einer starken Leistung am Ende mit 19:27 geschlagen geben. Damals konnten sie über 50 Spielminuten mit dem Tabellenführer mithalten. Wenig technische Fehler und gut vorbereitete Torabschlüsse machten es den Franken damals ziemlich schwer. Auch die HSG-Abwehr stand damals gut. Nürnberg bewies aber Geduld, um in den letzten Spielminuten zuzuschlagen.

Zu wenige Tore


Eigentlich wollten die HSG-Damen beim Rückspiel am Samstag (17.15 Uhr im Sportpark) die Gäste noch mehr ärgern, was aber nach der letzten Niederlage in Obertraubling schwer werden dürfte. Die technischen Fehler wurden extrem reduziert, und das Angriffsspiel überzeugte durch Variabilität. Die Defensive stand auch über weite Strecken der Begegnung sehr gut, doch die Chancenverwertung war miserabel. 9 Tore in 30 Spielminuten können zu keinem Sieg in der Landesliga reichen. Neben den Ausfällen von Ramona Simbeck-Völkl oder Carina Schopper wird dieses Mal auch noch Theresa Weiherer fehlen. Die Torfrau zeigte in den vergangenen Spielen starke Leistungen.

"Die nächsten Spiele und Wochen werden für uns sehr schwer", sagt Trainer Völkl. "Aber wir werden auch das gemeinsam schaffen und wollen den Favoriten zunächst einmal so lange wie möglich ärgern."
Nürnberg hat sehr viele gute Einzelspielerinnen. Sobald die als Team auftreten, kann man nur schwer gegen sie etwas holen.HSG-Trainer Wolfgang Völkl
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