Handball
HSG-Damen verlieren in Regensburg mit 17:24

Ramona Völkl-Simbeck war wieder einmal beste Torschützin bei der HSG. Bild: mr
Sport
Schwarzenfeld
21.11.2016
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Regensburg. Nach der zweiwöchigen Pause kamen die Handballerinnen der HSG Nabburg-Schwarzenfeld nicht in die Spur und verloren bei der Regionalligareserve des ESV 1927 Regensburg mit 17:24.

Zu Beginn dieses Landesligaspiels hielt die HSG noch gut dagegen, aber nach neun Minuten lag die Mannschaft von Trainer Uli Reitmeier mit 1:4 zurück. Die Gäste taten sich extrem schwer gegen eine sehr aktive ESV-Defensive, und falls sich Torchancen ergaben, wurden diese nicht konsequent genutzt. Die Regensburgerinnen dagegen bauten durch einfache Laufkombinationen die Führung Tor um Tor aus. Sie agierten schneller. Die Reitmeier-Truppe kämpfte, scheiterte jedoch immer wieder an der gegnerischen Torfrau. "Meine Mädels sind einfach nicht mit dem Kopf bei der Sache gewesen", erklärte der HSG-Coach

Nach einer Auszeit gewann die Defensive der Gäste etwas an Stabilität. Der komfortable Vorsprung des Gastgebers schmolz immer mehr und als auch noch zwei Spielerinnen des ESV eine Zeitstrafe erhielten, war die große Chance für die HSG da gleichzuziehen. Doch es fehlte an Cleverness. Zur Pause führte Regensburg 12:8.

Nach dem Seitenwechsel zeigte der Gastgeber weiter sein flüssiges Spiel, während die HSG-Damen immer wieder mit drohendem Zeitspiel haderten. Sie schafften es nicht die sehr aggressive ESV-Abwehr zu überwinden, so dass es binnen kürzester Zeit 15:9 für die Gastgeberinnen stand. "Der ESV war einfach auf allen Positionen gleich stark besetzt und meine Mädels haben sich in der Abwehr aufgearbeitet", sagte Reitmeier. Es war ein ewiger Kampf, bei dem die Kräfte immer mehr schwanden. Als beim Spielstand von 18:15 in der 50. Spielminute die HSG-Damen den Anschluss wieder etwas gefunden hatten, nahm der Regensburger Trainer eine Auszeit. Danach lief bei der HSG gar nichts mehr.

Für Trainer Reitmeier stand fest: "Der ESV war athletisch einfach zu gut. Sie sind auf allen Positionen gleich gut besetzt. Meine Mädels kämpften das ganze Spiel über. Wir werden uns jetzt aber auf die kommende Partie nächsten Samstag konzentrieren und die heutige Niederlage abhaken."

HSG-Tore: Völkl-Simbeck 6/3, Cerna 3, Kovarikova 3/1, Schopper 2, Fröhlich 2, Theresa Stubenvoll 1
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