Handball
HSG für Sulzbach eine Nummer zu klein

Sport
Schwarzenfeld
19.04.2016
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Eine Nummer zu groß: Die Damen der HSG Nabburg-Schwarzenfeld lagen gegen den HC Sulzbach-Rosenberg nur zu Beginn in Führung. Dann kontrollierte der Favorit das Spiel.

Beim vorletzten Heimspiel in dieser Saison schafften es die Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld nicht, dem aktuellen Landesliga-Zweiten, dem HC Sulzbach-Rosenberg, etwas entgegenzusetzen. Sie verloren in einem sehr vollen und von Stimmung aufgeheizten Sportpark in Schwarzenfeld verdient mit 21:28.

Wie schon befürchtet, musste Trainer Wolfgang Völkl auf Nathalie Fleischmann verzichten. Auch Anna Kovarikova fehlte, so dass auf den Rückraumpositionen Improvisation angesagt war. Die Gäste agierten von Anfang an zielstrebig und konzentriert, so dass die HSG-Damen schnell mit 0:2 im Hintertreffen lagen. Der Gastgeber ließ sich durch diesen schnellen Rückstand aber nicht aus der Ruhe bringen. Durch drei Tore in Folge ging er selbst mit 3:2 in Front. Dieser Vorsprung konnte jedoch nicht gehalten werden und die Gäste aus Sulzbach schafften durch ständige Ballverluste des Gastgebers und einer sehr guten Anna Thom im Rückraum immer wieder einen Vorsprung von drei bis vier Toren. Sie nutzten jegliche kleine Fehler der HSG-Damen aus, so dass die Völkl-Schützlinge zur Halbzeit mit 10:14 im Rückstand lagen.

Nach der Pause sollte der Spielfluss des HC durch eine Manndeckung von Spielmacherin Lisa Steiner gestört werden. Fortan hatten die Gäste Probleme im Spielaufbau. Da aber die HSG-Damen in den ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte im Angriff selbst zu ideenlos agierten, schenkten sie den Gästen viele Bälle. Die Konsequenz waren schnell vorgetragene Angriffe mit erfolgreichem Torabschluss, so dass in der 40. Spielminute beim Spielstand von 12:21 aus Sicht der HSG die Vorentscheidung gefallen war. Die Gastgeberinnen resignierten jedoch nicht. "Meine Mädels haben es bis zum Schluss durchgezogen", sagte HSG-Trainer Wolfgang Völkl. Das Angriffsspiel stabilisierte sich und die Aktionen wurden wieder zwingender. Eine Abwehrumstellung auf eine 6:0-Defensive bewirkte noch eine Ergebniskorrektur. Der Spielstand von 19:27 zeigte aber auch, dass die Damen von Trainer Völkl gegen den Tabellenzweiten in der zweiten Spielhälfte keine Chance hatten. So stand am Ende eine verdiente 21:28-Niederlage für die Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld.

"Wir haben es in der ersten Hälfte gut gemacht und Sulzbach in Schach gehalten", urteilte Völkl weiter. "Nach der Halbzeit war dann das Spiel schnell entschieden. Wir haben es den Sulzbacherinnen da sehr leicht gemacht und zu passiv agiert. Die Niederlage geht in Ordnung, schmerzt aber in diesem Fall nicht."

HSG-Tore: Czichon 4; Cerna 4; Anna Stubenvoll 4/3; Fröhlich 2; Theresa Stubenvoll 2; Rank 2; Luley 1; Fischer 1; Schopper 1
Die Niederlage geht in Ordnung, schmerzt aber in diesem Fall nicht.HSG-Trainer Wolfgang Völkl
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