Handball
Kein Selbstläufer

Auf Anna Stubenvoll (rechts) müssen die Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld am Samstag gegen die SG Regensburg verzichten. Bild: mhs
Sport
Schwarzenfeld
25.11.2016
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Für die Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld steht am Samstag um 17.15 Uhr im Sportpark in Schwarzenfeld ein wichtiges Spiel auf dem Programm. Ein Selbstläufer wird die Partie gegen die SG Regensburg aber nicht.

Nabburg/Schwarzenfeld. Viele Begegnungen konnten die Regensburgerinnen in dieser Saison noch nicht für sich entscheiden. Ausschlaggebend dafür ist wohl, dass anfangs viele Leistungsträger nicht dabei waren, die jetzt aber wieder zur Mannschaft zurückgekehrt sind. Die Gäste sind für viele Gegner schwer auszurechnen, da sich die Offensive der Domstädterinnen sehr variabel gestaltet. Ihr Abwehrverhalten ist kompromisslos und passt sich flexibel an die Spielweise des Gegners an. "Man darf sich vom momentanen Tabellenplatz der SG nicht blenden lassen", sagt HSG-Trainer Uli Reitmeier. Die vergangene Saison schloss der Gast einen Tabellenplatz besser (7.) als die HSG-Damen ab. Damals konnte jeder sein Heimspiel für sich entscheiden.

Das Oberpfalzderby wird mit Sicherheit kein Selbstläufer für die HSG-Damen, da sie momentan noch auf der Suche nach ihrer Normalform sind. Die Defensive kämpft zwar extrem, aber im Angriff mangelt es am nötigen Durchsetzungsvermögen. Durch fehlende Torabschlüsse und unnötige Ballverluste machen sich die HSG-Damen das Leben momentan selbst schwer. Mit einem Sieg am Samstag könnte aber wieder der Anschluss an das Mittelfeld geschafft werden. Außer Anna Stubenvoll und Theresa Desing dürften alle Spielerinnen mit von der Partie sein. Wenn es der Reitmeier-Truppe gelingt, die Fehler abzustellen und über die gesamte Spieldauer konzentriert zu agieren, wird die Partie mit Sicherheit hochinteressant.

"Ich weiß, was meine Mädels können. Sie schaffen es momentan nur nicht, es richtig umzusetzen. Durch die unnötigen Fehler brauchen wir einfach zu viel Kraft. Wenn wir am Samstag das abrufen, was wirklich in uns steckt, dann bin ich von einem Sieg überzeugt", sagt Reitmeier.
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