Handball-Landesliga
HDG-Trainer Reitmeier richtig stolz

Verena Luley (Mitte) setzt sich gegen zwei Gästespielerinnen durch. Die HSG Nabburg-Schwarzenfeld feierte am Ende gegen die SG Kunstadt-Weidhausen einen klaren Sieg. Bild: ham
Sport
Schwarzenfeld
25.10.2016
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Die personelle Situation ließ zunächst nichts Gutes erwarten. Doch die Handballerinnen der HSG Nabburg-Schwarzenfeld wussten sich zu wehren.

Die Handballerinnen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld sind wieder auf Erfolgskurs. Sie gewannen überragend gegen die SG Kunstadt-Weidhausen mit 24:17.

Der kurzfristige Ausfall von vier Spielerinnen der Reitmeier-Truppe stimmte die Gäste anfangs optimistisch. Sie spielten locker auf und gingen nach vier Spielminuten mit 2:1 in Front. Diese Führung sollte aber die einzige an diesem Tag bleiben.

Aufgrund der personellen Situation war bei den HSG-Damen Improvisation angesagt. Trainer Uli Reitmeier musste auf mehreren Positionen verschiedene Varianten ausprobieren. Dies gelang aber sehr gut. Die 5:1-Abwehr strotzte vor Kampfgeist. Jede einzelne Spielerin die ihre Chance bekommen hat, hat sie auch sehr gut genutzt", lobte Reitmeier. Zwar war der Gegner aus Oberfranken den HSG-Damen körperlich überlegen, dennoch taten sie sich schwer, eine Lücke in der Defensive des Gastgebers zu finden. Beim Stand von 9:6 nach 20 Minuten hatte sich die heimische HSG erstmals etwas abgesetzt. Kurzfristig wurden die HSG-Damen allerdings etwas hektisch, was die Gäste mit einem Doppelschlag konsequent ausnutzten. Die HSG gewann wieder die Oberhand. Durch sehr schön herausgespielte Tore, die gegen eine teilweise überforderte Gästeabwehr erzielt wurden, gingen die Oberpfälzerinnen mit einer 13:9-Führung in die Pause.

Die stärkste Phase der HSG-Damen folgte nach dem Seitenwechsel. Immer wieder gelang es der Reitmeier-Truppe, den Deckungsverbund der SG durch ein variables Angriffsspiel auseinanderzuziehen und sich die nötigen Freiräume zum Torwurf zu erarbeiten. Das Tempo stieg immer mehr an und mit sieben Toren in Folge zogen die Gastgeber fast schon uneinholbar auf 20:9 davon. Während die Auftakthandlungen der Gäste vom Obermain immer durchsichtiger wurden, steigerte sich die HSG-Defensive von Angriff zu Angriff. Die SG Weidhausen wirkte müde und war sichtlich überfordert mit der Schnelligkeit des Gastgebers. Am Ende stand nach einer kämpferischen Mannschaftsleistung, ein nie gefährdeter 24:17-Erfolg für die HSG-Damen.

"Ich bin sehr stolz auf meine Mädels. Sie haben sich mit sehr viel Biss und Kampf präsentiert", lobte Reitmeier sein Team. "Es war eine sehr gute Mannschaftsleistung, bei der jede einzelne Spielerin wichtig war."

HSG-Tore: Carina Schopper 6, Nathalie Fleischmann 5/3, Anna Heyn 4, Katerina Cerna 4, Anna Stubenvoll 2, Theresa Stubenvoll 1, Theresa Fröhlich 1, Verena Luley 1
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