Handball-Landesliga
HSG-Damen und die Probleme mit Harz

So sehr sich auch Nathalie Fleischmann (links/Szene aus dem Spiel gegen Lichtenau) ins Zeug legte. Auch sie konnte die zweite Auswärtsniederlage der HSG-Damen nicht verhindern. Die Nabburg-Schwarzenfelder Spielgemeinschaft verlor in Winkelhaid. Bild: A. Schwarzmeier
Sport
Schwarzenfeld
05.10.2016
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Anscheinend sind die Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld noch nicht richtig in der neuen Landesliga-Saison angekommen. Sie verloren auch ihr zweites Auswärtsspiel.

Nabburg/Schwarzenfeld. Mit einer 20:27-Niederlage kehrten die Handballerinnen der HSG Nabburg-Schwarzenfeld vom TSV Winkelhaid zurück.

Die Anfangsphase in dieser Begegnung gestaltete sich relativ offen. Keine der beiden Mannschaften schaffte es, sich entscheidend abzusetzen, wobei der Gastgeber immer mit ein bis zwei Toren in Front lag. Die HSG-Damen taten sich gegen eine sehr defensiv stehende 6:0-Abwehr des Gastgebers an diesem Tag sehr schwer. Anna Stubenvoll am Kreis hatte nicht den Hauch einer Chance, jemals an den Ball zu gelangen. Auch, dass die Franken mit Harz spielten, sollte für die Oberpfälzerinnen zum Verhängnis werden. Zahlreiche Bälle gingen ins Aus oder wurden einfach nicht gefangen.

Die Mannschaft aus Winkelhaid war den HSG-Damen athletisch überlegen. Durch kraftvolle und schnelle Angriffe folgten zahlreiche Torchancen. Ab dem Spielstand von 10:8 in der 20. Spielminute bauten die Gastgeberinnen ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Über 12:8 holten die Franken einen Halbzeitstand von 13:9 heraus.

In der zweiten Spielhälfte änderte sich nicht viel. Immer wieder scheiterten die HSG-Damen an einer sehr guten Heim-Torfrau, dagegen traf der TSV und ging somit gleich mit 14:9 in Front. Eine Abwehrumstellung von Trainer Uli Reitmeier auf mehr Defensive sollte etwas Wirkung zeigen. Tor um Tor gelang es den Gästen, den Anschluss wiederzufinden. Doch das dynamische Spiel der Franken zehrte extrem an den Kräften der HSG-Damen. Immer wieder war bei den Gastgebern Katja Deml erfolgreich. Ab der 50. Spielminute war die Luft bei den Oberpfälzerinnen raus. Selbst als der Gastgeber noch eine Zwei-Minuten-Zeitstrafe erhielt, war kein Aufbäumen ersichtlich. Über 22:16, 24:17 stand es am Ende verdient 27:20 für den Gastgeber aus Mittelfranken.

"Winkelhaid war am Samstag einfach besser und schneller. Die Franken zeigten sich einfach wacher", sagte HSG-Trainer Uli Reitmeier nach dem Spiel.

HSG-Tore: Katerina Cerna 6, Nathalie Fleischmann 3/2, Anna Kovarikova 3, Carina Czichon 3, Ramona Völkl-Simbeck 2/1, Carina Schopper 2, Anna Stubenvoll 1
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