Schwarzer Gürtel für zwei Judoka
Lohn für harte Trainingsarbeit

Karl Baumgärtner (Mitte) überreichte Sarah Dirmeier (links) und Jasmin Obergaßner (rechts) die schwarzen Gürtel. Bild: hfz
Sport
Schwarzenfeld
24.09.2016
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Schwarzenfeld/Schwandorf. Zwei weibliche Judoka aus dem Landkreis zählen zu den jüngsten Schwarzgurt-Trägern. Jasmin Obergaßner (1. FC Schwarzenfeld) und Sarah Dirmeier (TSV 1880 Schwandorf) bereiteten sich über sechs Monate auf die Dan-Prüfung (schwarzer Gürtel) vor.

Bis zum vergangenen Jahr war das Mindestalter auf 16 Jahre festgelegt. Seit heuer ist es möglich, diese Prüfung nach vollendetem 15. Lebensjahr abzulegen. Voraussetzung sind allerdings entsprechende Wettkampferfolge. Beide Kampfsportlerinnen hatten hier weit mehr als nötig vorzuweisen. Die Vorbereitung im Verein leitete ihr Trainer Karl Baumgärtner (4. Dan). Ferner waren im Zeitraum zwei Lehrgänge des Bayerischen Judo-Verbandes (BJV) zu besuchen. Da beide Kaderathleten des BJV sind, bestand die Möglichkeit, sich in Inzell eine Woche intensiv auf die Prüfung vorzubereiten und den "Feinschliff" zu holen. Täglich standen vier Trainingseinheiten von zwei Stunden auf dem Programm.

Bei der Prüfung war jede Teilnehmerin 45 Minuten lang gefordert. 40 Judowürfe (Gokyo) aus der Bewegung, das Erarbeiten von Wurfsituationen, Kontertechniken, Wurfverkettungen, Hebel-, Würge- und Haltetechniken sowie methodische und technisch-taktische Gedanken zur eigenen Spezialtechnik wurden abgeprüft. Am Ende erhielten beide die Urkunden für die bestandene Prüfung. Den schwarzen Gürtel überreichte ihnen ihr Trainer beim ersten Training nach den Sommerferien.
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