Showdown in der Bezirksliga Nord
Darf Schwarzenfeld jubeln?

Am Samstag fällt die Entscheidung in der Bezirksliga Nord: Bei einem Sieg beim FC Amberg II dürfen die Schwarzenfelder ihre Arme hochreißen. Wie auf dem Bild, als Philipp Peter einen Treffer beim vielleicht entscheidenen 3:1-Heimsieg gegen den SV Raigering bejubelte. Archivbild: brü
Sport
Schwarzenfeld
19.05.2017
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oder Raigering: Wer wird Meister in der Bezirksliga Nord? Am letzten Spieltag kommt es zum Fernduell der punktgleichen Teams. Dank des besseren direkten Vergleichs reicht dem FCS ein Sieg beim FC Amberg II. Nur die Aufstellung des Gegners könnte Sorgen bereiten.

Showdown in der Bezirksliga Nord: Tabellenführer 1. FC Schwarzenfeld reist am Samstag zum alles entscheidenden Match zum FC Amberg II. Sollte die Stier-Truppe auch dort gewinnen, ist sie Meister und steigt in die Landesliga auf. Sollte es nicht zum Dreier reichen und der SV Raigering gleichzeitig seine Begegnung beim FC Wernberg gewinnen, müssten die Schwarzenfelder die Strapazen der Relegation auf sich nehmen.

Sowohl bei der Mannschaft als auch beim Trainer herrscht große Zuversicht. "Wir wollen unser Spiel durchziehen und natürlich gewinnen. Dann kann unser Konkurrent machen, was er will", sagt Wolfgang Stier vor dem abschließenden Fernduell. Im Derby vor einer Woche gegen Schwarzhofen hat der Spitzenreiter bewiesen, dass er sich nicht mehr vor der Rückkehr in die Landesliga abhalten lassen will. "Es war ein verdienter Sieg, wenngleich es uns der SV Schwarzhofen sehr schwer gemacht hat", meint der Schwarzenfelder Trainer, der gerade seinen Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert hat (siehe Text unten).

Auch in der Vilsstadt wird die Aufgabe nicht leicht, denn die Bayernligareserve kann an guten Tagen jeden Gegner schlagen. Vor allem dann, wenn sie personelle Verstärkungen aus dem Kader der ersten Mannschaft erhalten. Die Schwarzenfelder befürchten, dass die Amberger gegen den Meisterschaftsfavoriten mit einer veränderten Truppe antreten werden. "Dann wird es ein Lotteriespiel", glaubt Wolfgang Stier. Seine Mannschaft werde jedoch auf jeden Fall alles versuchen, um die drei Punkte mitzunehmen. Dazu werden die Gäste hochkonzentriert antreten müssen. Sie wollen auf ihre eigenen Stärken vertrauen. Bei aller Brisanz, die in diesem letzten Spieltag steckt, steht die Mannschaft des 1. FC Schwarzenfeld nicht unter Druck.

"Natürlich wollen wir aufsteigen. Sollte es nicht klappen, geht die Welt nicht unter. Wir haben schon mehr erreicht, als wir gedacht haben", sagt der Trainer, der auf Marco Griebl und Bastian Böckl verletzungsbedingt verzichten muss.

Natürlich wollen wir aufsteigen. Sollte es nicht klappen, geht die Welt nicht unter.Wolfgang Stier, Trainer 1. FC Schwarzenfeld
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