Abschlussfeier an der Mittelschule
Außergewöhnlicher Jahrgang

Die Freude über die Abschlussleistungen stand den Besten des Jahrgangs, den Lehrern, der Schulleitung, den VG-Bürgermeistern sowie den Elternvertretern ins Gesicht geschrieben. Bild: mab
Vermischtes
Schwarzenfeld
26.07.2016
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"Neun Jahre Stoff und immer noch nicht high": Mit diesem zweideutigen, aber auch vielsagenden Slogan hatten die Schüler der Abschlussklasse der Mittelschule ihre T-Shirts bedrucken lassen. Überhaupt war es eine außergewöhnliche Klasse, die mit Gottesdienst, Abschlussfeier und -ball ihren letzten Schultag feierte.

Tränen, Freude und Anspannung waren angesagt, als sich Eltern, Lehrer, Schulleitung und Ehrengäste in der Aula zur Abschlussfeier eingefunden hatten. Der Feier ging ein Gottesdienst voraus, den der ehemalige Musiklehrer Erwin Oppelt mit vorbereitet hatte.

Konrektor Manfred Bösl definierte in seiner Begrüßung den T-Shirt-Spruch und appellierte an die Absolventen, dieses "high" im künftigen Leben weiter zu steigern. "Wer hätte noch vor zwei Jahren gedacht, dass 100 Prozent dieses Jahrgangs den erfolgreichen Mittelschul-Abschluss erreichen werden?", fragte Schulleiter Helmut Schuster anschließend in die Runde. Er machte deutlich, welch enorme Leistungssteigerung erreicht wurde. Bayernweit liegt der Durchschnitt beim Qualifizierenden Hauptschulabschluss bei 65 Prozent, informierte Schuster. Die 16 Schüler dieses Jahrganges erreichten eine Quote von 94 Prozent. Dazu kommt, dass ein Drittel aller Schüler mit einer "1" vor dem Komma abgeschnitten hat, was in erster Linie auf das Engagement und pädagogische Geschick von Klassenlehrerin Angela Dausch zurückzuführen sei, fasste der Schulleiter zusammen.

Bürgermeister Manfred Rodde lobte die verantwortlichen Lehrkräfte und in erster Linie die Schüler selbst für das Geleistete. "Erfolg, er ist der Lohn für eure Anstrengung der letzten Jahre und soll ständiger Lebensbegleiter sein" ermunterte Rodde zum lebenslangen Lernen. Für den Elternbeirat gratulierte Alexander Woelky. Er hatte für die besten Absolventen Gutscheine und Anerkennungen parat.

Wie ein Sonderzug


Rückschau hielt Lehrerin Angela Dausch, die in den vergangenen zehn Monaten die Klassenleitung inne hatte. Gleich einem Sonderzug durch die Stationen der vergangenen neun Jahre brachte sie das schulische Leben der Absolventen in Erinnerung. Amüsant war dabei immer wieder das plötzliche Auftauchen des Fahrdienstleiters in Person von Rektor Schuster auf der Leinwand, dem der gelungene "Schülertransport" - gleich welchen Jahrgangs er ist - stets eine Herzensangelegenheit sei. "Mir fällt es schwer, euch, die ihr alle das Herz am rechten Fleck habt, ziehen lassen zu müssen" bekannte die Lehrerin.

Als Quali-Beste erreichte Lucy Meier einen Notenschnitt von 1,61. Darauf folgten Nadine Kolnhofer (1,77), Samantha Bredl und Tobias Winter mit je 1,83, sowie Larissa Loukas mit 1,94. Der Gesamtschnitt von 2,1 könne sich sehen lassen, hob Rektor Helmut Schuster abschließend hervor.
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