Ärger über Autos im Schlosspark

Wer Augen hat, kann die Verbotsschilder sehen. Aber nicht jeder lässt sich davon abhalten, mit seinem Auto in den Park einzufahren. Das war nun Thema bei der Sitzung des Marktrats. Bild: Dobler
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Schwarzenfeld
14.01.2016
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Immer diese Autos. Vor allem dort, wo sie gar nicht hingehören - im Schlosspark nämlich. Peter Neumeier (ÜPW) kann sich darüber so richtig aufregen.

So nutzte der Zweite Bürgermeister die Gelegenheit, bei der Sitzung des Marktrates seine Ratskollegen und die Rathausverwaltung auf das Problem aufmerksam zu machen. "Im Schlosspark ist relativ viel Verkehr", urteilte er und warf die Frage auf: "Kann man das nicht eindämmen?"

Thema Bahnübergang


Tatsache ist, dass es für Autos und motorisierte Zweiräder verboten ist, in den Park hinein zu fahren. Dass am Eingang des Parks die entsprechenden Verbotsschilder stehen, darauf wies Bürgermeister Manfred Rodde hin. "Von der Beschilderung her ist dieses Verhalten total unterbunden", stellte er fest, nicht ohne auch gleich an die entsprechende Einsicht der Schwarzenfelder zu appellieren.

Hans-Peter Hierl von den Siedlern lässt das Thema Bahnübergang nicht los - und nicht erst, seit seine Frau beim Überqueren der Gleise gestürzt ist, weil sie auf eine verborgene Eisplatte trat. Denn grundsätzlich ist Hierl der Meinung, dass die bisherige, wenn auch runderneuerte Lösung keine auf Dauer sein kann. "Wir brauchen eine Unterführung, denn sonst wird das Baugebiet abgeriegelt, wenn die Bahnstrecke elektrifiziert ist", forderte er bei der Marktratssitzung. Im >Übrigen sieht er auch ein Sicherheitsproblem: "Schon jetzt stehen Bahnpolizisten dort und kontrollieren, ob Schüler nicht noch schnell an den geschlossenen Schranken vorbeilaufen, bevor der Schnellzug kommt."

Manfred Bäumler (ÜPW) wunderte sich, dass die Planungen für die tonnagebeschränkte und sanierungsbedürftige Mühlgraben-Brücke bei Pretzabruck nicht voran gehen. "Das ist ein Problem für den Landwirt, der da immer rüber muss", sagte er.

Dreckiger Recyclinghof


Den Morast auf dem Recyclinghof hatte Karlheinz Dausch (Siedler) im Auge, als er davon sprach, "dass das so nicht weitergehen kann, da muss man sich was einfallen lassen". Endlich was passieren muss laut Rudi Lindner (CSU) auch bei der Verwertung der Restfläche am Sportpark. Die sei den Vereinen versprochen. Da Lindner auch der Sportangler-Chef ist, liegt ihm viel an der Möglichkeit, dort einmal ein Gerätehaus zu bauen.

Apropos Sportpark: Dessen Haupteingangstür lässt sich seit längerem nicht mehr verschließen. Peter Neumeier wurde nun initiativ, als er den Bürgermeister kürzlich im Rathaus vertrat. "Es passiert was", versprach er.
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