Bergmannslieder zur Fest-Einstimmung

Burkhard Rübe, Michael Prechtl, Hans Bodensteiner, Karl-Heinz Schröder, Hans Klar und Michael Stöckerl (von links) gestalteten das traditionelle Rorate mit vorweihnachtlichem, bergmännischem Liedgut in der St.-Dionysius-Kirche in Akkordeonbegleitung von Heinz Prokisch (sitzend). Bild: ohr
Vermischtes
Schwarzenfeld
22.12.2015
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Kerzenlichter an beiden Enden jeder Kirchenbank und im Altarraum tauchten das Innere der Dionyskirche in dämmeriges Licht. Im voll besetzten Gotteshaus drängten sich die Besucher und ließen sich mit adventlichem bergmännischem Liedgut auf das Weihnachtsfest einstimmen.

/Stulln. Nach dem Verstummen der Kirchenglocken zogen die Knappenvereine Stulln/Schwarzenfeld und Marienschacht/Wölsendorf im Bergkittel in das sakrale Schmuckstück ein, und die Fahnenbegleitungen positionierten sich im Altarraum.

Mit dem vierstimmig gesetzten Adventslied "Rorate" - es bringt die Sehnsucht nach dem Erlöser zum Ausdruck - eröffnete die Männergesangsgruppe in Akkordeonbegleitung unter der Leitung von Heinz Prokisch die Messfeier. Es folgte der Liedsatz "Als Maria übers Gebirge ging". Nach den weiteren Beiträgen "Hab Erbarmen güt'ger Vater" und "Heilig, heilig, Herr, sind deine Taten" aus der Bleiberger Knappenmesse, "Im Dunkel lag die ganze Welt" von Morgenschweis/Eichenseer, "Es hat der Kaiser Augustus" und "Herrgott, wir danken dir" sang die Gruppe das Schlusslied "Der Bergmann im schwarzen Gewand". Die Texte machten das einst mühevolle Arbeiten in der Grube, den gefährlichen Broterwerb, aber auch die Bedeutung für die Gesellschaft erlebbar. Der Refrain "Wenn tief in der Grube der Bergmann nicht wär", prägte sich fest ein. Nach dem Segen bedankte sich Pfarrvikar Joseph Kokkoth bei den Stullnern Sängern für den "himmlischen Gesang", den Mitgliedern der Knappenvereine und den Kirchenbesuchern für ihre Teilnahme - und kräftiger Applaus brandete auf.
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