Bildung als großes Ziel

Beim Kolpinggedenktag wurden langjährige Mitglieder geehrt. Bild: ral
Vermischtes
Schwarzenfeld
22.11.2016
23
0

In diesem Jahr hat die Kolpingfamilie Schwarzenfeld den Gedenktag an den "Gesellenvater" Adolph Kolping, der am 4. Dezember im Kalender steht, aus terminlichen Gründen etwa früher begangen.

Am Sonntagvormittag trafen sich die Mitglieder mit ihren Familien zum Festgottesdienst in der Marienkirche. Die Messe wurde zelebriert vom Präses der Kolpingfamilie, Pfarrer Heinrich Rosner. Anschließend ging es in das Restaurant Miesberg. Dort wurde ein Film gezeigt, der im Jahre 2013 zum zweihundertsten Geburtstag von Kolping im Bayerischen Fernsehen kam. Er zeigte Stationen aus dem Leben von Adolph Kolping, der trotz angeschlagener Gesundheit ein Werk schuf, das heute weltweit für die Bildung junger Menschen sorgt. Seit Jahren verbindet den Diözesanverband Regensburg eine Partnerschaft mit dem Kolpingverband in Brasilien. Dort wird jungen Menschen die Möglichkeit geboten, einen Beruf zu erlernen.

Mitglieder geehrt


Nach dem Film stand die Ehrung langjähriger Mitglieder auf der Tagesordnung. Für 25 Jahre wurden geehrt: Martina Reiger, Bettina Wurmdobler, Birgit Lehner, Doris Eichhammer, Stefan Lobinger, Martina Ott. Für 40 Jahre: Gertraud Süß. Für 50 Jahre: Hans Beer. Für 65 Jahre: Hans Ziereis, Hans Bierler.

Als Sohn eines Schäfers wurde Adolph Kolping am 8. Dezember 1813 in Kerpen bei Köln geboren, wo er das Schuhmacherhandwerk erlernte. Da ihn dieser Beruf nicht befriedigte, besuchte er seit 1837 das Marzellengymnasium in Köln, um Priester zu werden. Nach seinem Studium in München, Bonn und Köln wurde er am 13. April 1845 in der Kölner Minoritenkirche zum Priester geweiht. Als Kaplan in der Industriestadt Wuppertal-Elberfeld (1845-1849) lernte er das Elend der Arbeiter kennen. Angeregt durch einen Jünglingsverein fand Adolph Kolping seine Lebensaufgabe darin, sich der jungen Handwerker und Arbeiter in ihrer sozialen Not anzunehmen und ihnen in der Kirche Heimat zu geben. Als Domvikar in Köln gründete er am 6. Mai 1849 den Kölner Gesellenverein, der Ausgangspunkt des Internationalen Kolpingswerks wurde.

Adolph Kolping starb am 4. Dezember 1865. Sein Grab in der Minoritenkirche, deren Rektor er seit 1862 gewesen war, wurde schon bald nach seinem Tod verehrt. Papst Johannes Paul II. sprach ihn am 27. Oktober 1991 in Rom selig.
Weitere Beiträge zu den Themen: Kolping (49)Kolpingfamilie Schwarzenfeld (3)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.