Diamantene Hochzeit im Hause Schreiber
60 Jahre zusammen

Dem Ehepaar Erika und Eugen Schreiber, das diamantene Hochzeit feiern durfte, gratulierte Dritter Bürgermeister Gerhard Peter (rechts). Mit auf dem Bild Sohn Udo (links), der das schmuckvoll restaurierte, ehemalige Bahnhäuschen an der Bahnhofstraße mit bewohnt. Bild: mab
Vermischtes
Schwarzenfeld
16.08.2016
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Kaum jemand erinnert sich noch an die Blütezeit des Schwarzenfelder Bahnhofs, als dort 13 Mitarbeiter beschäftigt waren. Einer davon war Eugen Schreiber, der im Jahre 1954 als Bahnassistentenanwärter nach Schwarzenfeld versetzt wurde.

Eine Schwarzenfelderin, die im Kiosk des Bahnhofs Schwandorf tätig war, hatte es ihm zu dieser Zeit angetan, und es hat lediglich zwei Jahre gedauert, bis der gebürtige Krondorfer seine Erika zum Traualtar in der neu erbauten Marienkirche führte.

Vor genau sechzig Jahren gaben sich die Beiden vor Pfarrer Mühlbauer das Ja-Wort. Ihr Zuhause wurde das Bahnhäuschen gegenüber des Schwarzenfelder Bahnhofs, das heute noch vom Ehepaar Schreiber und ihrem Sohn Udo bewohnt wird. Gehegt und gepflegt sind das Haus und vor allem der Garten, der für das Jubelpaar tägliche Freude bedeutet. Beruflich zum Schwarzenfelder Bahnhofsvorstand aufgestiegen, galt neben der Natur Eugen Schreibers große Liebe der Kaninchenzucht, für die er im Heimatort bekannt wurde.

Das Geheimnis seiner Vitalität verdankt er den Bienen, erzählt der humorvolle Bahnpensionist und verrät, dass er jede Woche ein Glas Honig isst. Beim Rundgang durch den farbenfrohen Garten blühen die beiden geradezu auf und versichern mit Blick auf ihre diamantene Hochzeit, "dem Herrgott müssen wir danken, dass er uns diese sechs Jahrzehnte miteinander geschenkt hat".
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