Eichen für den Park

Gerhard Peter stand den Kindern beim Pflanzen mit Rat zur Seite. Bild: ksi
Vermischtes
Schwarzenfeld
26.11.2016
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Um eine über 60 Jahre andauernde Tradition fortzuführen, fand auch heuer mit den drei dritten Klassen der Grundschule und ihren Lehrerinnen Veronika Kleierl, Anna Holl und Maria Birzer ein "Tag des Baumes" statt.

(ksi/mab) Die Kinder waren im Schlosspark am Naabufer zugange, zusammen mit dem Spender von drei Eichen. Das war der Vorsitzende des Heimat- und Verschönerungsverein Gerhard Peter. Vorher befanden sich die drei Eichen auf dem Grundstück des Spenders. Ihnen zur Seite standen hilfreich der pensionierte Förster Manfred Müller und Gerhard Peter selbst.

Als einschneidend und als aus heutiger Sicht frevelhaftes Vorgehen muss man das völlige Abholzen des gesamten Baumbestandes nach dem Krieg, veranlasst durch die Eigentümer selbst, beurteilen. Der alte Baumbestand brachte das zu dieser Zeit so notwendige Geld in die Kasse der Parkeigentümer. "Wohl über tausend Bäume und Sträucher werden es gewesen sein, die beim Tag des Baumes und durch Aktionen des Heimat- und Verschönerungsvereines gepflanzt wurden," lautete der Inhalt eines Presseartikels Anfang der siebziger Jahre.

Wer erinnert sich von den Schülern dieser Jahre nicht an diese feierlich umrahmten, alljährlichen Wiederaufforstungen? Chorgesang, hunderte von Schülern und mitten drin Oberlehrer Karl Denk als heimatverbundener Initiator dieser beispielgebenden Aktionen.

Möglich war dies deshalb, weil sich der Park im Eigentum des Marktes befand. Und heute steht der Schlosspark mit seiner Pflanzenvielfalt und seinen mächtig ausladenden Baumkronen wieder prächtig da.
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