Familie aus Sachsen verunglückt bei Schwarzenfeld
Tragisches Ende eines Sommerurlaubs

Vermutlich wegen eines Tieres verriss ein Familienvater das Lenkrad. Der Hyundai fuhr gegen einen Lastwagen. Die 38-Jährige Beifahrerin wurde verletzt aus dem Wrack befreit. Alle anderen Insassen und der Lastwagenfahrer blieben unverletzt. Bild: Held
Vermischtes
Schwarzenfeld
29.07.2016
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Die Heimfahrt vom Urlaub endete für eine sechsköpfige Familie aus dem Landkreis Leipzig in der Nacht zum Freitag auf der A 93 etwa einen Kilometer nach der Abfahrt Schwarzenfeld.

Der 36-jährige Familienvater "baute" gegen 2 Uhr einen Unfall, bei dem seine Frau auf dem Beifahrersitz mit mittelschweren Verletzungen im Fahrzeug eingeklemmt wurde. Die Feuerwehr befreite sie aus dem stark demolierten Auto. Die 38-Jährige brachte der Rettungsdienst ins Klinikum Amberg. Ein Lkw-Fahrer, der Fahrer und vier Kinder im Alter 6 bis 14 Jahren blieben unverletzt.

Der Autobahnpolizei Schwandorf zufolge bemerkte der Fahrer während er mit seinem Auto in Fahrtrichtung Weiden einen tschechischen Lastwagen überholte, ein an der Mittelleitplanke stehendes Tier. Er erschrak und verriss sein Auto nach rechts. Dabei kollidierte der Hyundai mit dem Lkw. Es entstand ein Schaden in Höhe von rund 35.000 Euro. Am Lastwagen wurde ein Hydraulikschlauch abgerissen. Auslaufendes Öl verunreinigte die Fahrbahn und gelangte in die Schwarzach.

Fahrbahnsperrung in Richtung Norden


Wegen des auslaufenden Öls wurden das Wasserwirtschafts- und das Landratsamt verständigt. Während der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten blieb die A 93 in Richtung Weiden bis etwa 7.30 Uhr gesperrt. Es kam zu erheblichen Behinderungen. Die Feuerwehr leitete den Verkehr an der Ausfahrt Schwarzenfeld aus. Die Autobahnmeisterei reinigte die Fahrbahn und baute die Absperrungen und Beschilderungen auf.
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