Freude am Singen ungebrochen
Gesang- und Musikverein Schwarzenfeld bilanziert vergangenes Jahr

Der Gesang- und Musikverein steht seit einem halben Jahr unter musikalischer Leitung von Wilhelm Heidtmann (rechts). Archivbild: ksi
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Schwarzenfeld
02.02.2016
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"Drum singe, wem Gesang gegeben." Schriftsteller Ludwig Uhland, von dem die Zeile stammt, hätte dem Gesang- und Musikverein Schwarzenfeld schon vor 200 Jahren aus der Seele gesprochen. Zwar gab es damals diese künstlerische Vereinigung noch nicht, aber auf immerhin 125 Jahre konnten die Sangesbegeisterten im letzten Jahr zurückblicken.

Vorsitzender Siegmund Kochherr erinnerte bei der Jahreshauptversammlung an das Jubiläum des Vereins und ließ noch weitere markante Ereignisse des Jahres 2015 Revue passieren.

Der Kreis der Sänger ist überschaubar, und so tut es weh wenn zwei Mitglieder das Zeitliche segnen müssen - wie Lidwina Lippert und Ehrenmitglied Otto Felix Zilch. Bei einen Austritt und zwei Neuaufnahmen von Karl Zeug und Eberhardt Steinacker beträgt der Mitgliederstand derzeit 21 Personen aktiv und 32 passiv. "Das abgelaufene Jahr war gesanglich und gesellschaftlich von enormer Herausforderung", bilanzierte der Vorsitzende und zählte Auftritte, Ständchen und Feste auf. Eine lange Tradition hat die Partnerschaft mit dem Männergesangverein Wernberg-Köblitz; die gegenseitigen Besuche zu Faschingsveranstaltungen und Liederabenden prägen das Jahresprogramm. Das Ferienprogramm der Marktgemeinde, das vom Gesang- und Musikverein mitgestaltet wird, ist immer gut besucht. Das 125-jährige Vereinsbestehen wurde in die 1000-Jahr-Feier der Marktgemeinde Schwarzenfeld eingebunden und gefeiert. An der Festveranstaltung im April im Jugendheim auf dem Miesberg beteiligten sich die befreundeten Chören MGV Wernberg-Köblitz, Gemütlichkeit Weihern, der Gesang- und Orchesterverein Schönsee, der Pfarrkirchenchor sowie der Gesangverein Neunburg. Erwin Oppelt gab damals chronologisch das Vereinsgeschehen der 125 Jahre wieder.

Ein gemeinsamer Auftritt im Jugendheim der Chöre Schwarzenfelds mit den Gastsängern aus der Partnergemeinde Straß in der Steiermark war ein weiterer Höhepunkt und gesangliche Herausforderung, auf die Kochherr einging. Anfang Juni war der Verein zu einem Gesangsabend in Neunburg eingeladen. Das war zugleich das Debüt für Dirigenten Wilhelm Heidtmann.

Kochherr gab außerdem Termine bekannt. Am 28. Februar erfolgt die Mitgestaltung eines Gottesdienstes in der evangelischen Kirche, eine Einladung zu einem Liederabend nach Kallmünz liegt für Samstag, 23. April, vor. Ein Liederabend ist am 11. Juni, an dem sich Chöre aus Schmidmühlen, Bodenwöhr, Wernberg-Köblitz, Kallmünz und Pittersberg beteiligen.

Ein Problem der Vereinigung ist die Mitgliederwerbung. "Wir müssen bestrebt sein, das gesangliche Fortbestehen zu gewährleisten. Deshalb hat Mitgliederwerbung oberste Priorität und soll das Ziel eines jeden von uns sein," forderte Kochherr.
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