Gemeinde soll sich wohlfühlen
Neues Pfarrheim geplant

Pfarrer Heinrich Rosner (Zweiter von links) beglückwünscht in Anwesenheit von Mitgliedern des Preisgerichts Architekt Volker Schwab zum ersten Preis im Architektenwettbewerb für das Pfarr- und Jugendheim. Bilder: mab (3)
Vermischtes
Schwarzenfeld
21.06.2016
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"Das neue Pfarr- und Jugendheim im Zentrum zwischen Kirche und Rathaus soll eine Begegnungsstätte für die ganze Pfarrgemeinde werden." Das wünscht sich Bauherr Pfarrer Heinrich Rosner zusammen mit Kirchenverwaltung und Pfarrgemeinderat.

Die Variante mit Umgestaltung und umfassender Renovierung des bestehenden Pfarrhofes musste nach Ermittlung der Kosten verworfen werden, klärte Pfarrer Rosner auf.

Bereits im Jahr 2013 wurde mit der Planung eines Neubaus begonnen. 2015 erfolgte dann die Freigabe der Diözese. Mit einem Architektenwettbewerb habe das Unternehmen "Neubau eines Pfarrheims" auf dem jetzigen Standort des Pfarrhofes ein Gesicht bekommen, sagte der Pfarrer. Hochrangig besetzt war das Preisgericht, das sich mit den eingereichten elf Plänen zu befassen hatte. Es galt, für die Fach- und Sachrichter die Vorstellungen der Architekten zu bewerten. Neben Architekt Prof. Andreas Emminger aus Regensburg waren auch der Leiter des Bauamtes des Bistums, Paul Höschl, sowie Kreisbaumeister Franz Schober in der Jury vertreten. Mit Bürgermeister Manfred Rodde, Mitgliedern des Pfarrgemeinderates, der Kirchenverwaltung und natürlich der Person des Bauherrn selbst, Pfarrer Heinrich Rosner, wählten diese als Sachrichter ihre Favoriten aus.

Virtueller Rundgang


Als Gewinner ging das Architekturbüro Volker Schwab aus Vohenstrauß aus dem Wettbewerb hervor. Es hatte nach Meinung der Preisrichter die Anforderung nach einem Gebäude, in dem sich die Gemeinde wohlfühlen kann, das in Ästhetik und Bauweise gefällt und das mit den Baukosten im Rahmen bleiben muss, erfüllt. Bei einer öffentlichen Pfarrversammlung im Restaurant Miesberg hat sich Architekt Volker Schwab zusammen mit den Besuchern auf einen virtuellen Rundgang durch den künftigen Neubau begeben.

Realisiert wird ein langgezogener Flachbau, der auf dem Gelände des Pfarrgartens die Gestaltung der bestehenden Gebäude mit Kirche und Rathaus einbezieht und dabei das abfallende Niveau in Richtung Viktor Koch-Straße berücksichtigt. Ein Gemeindesaal in einer Größe von 123 Quadratmeter, erweiterbar auf 170 Quadratmeter, soll sich mit großzügigen Glasflächen zum Marienplatz hin "öffnen." Vier Gruppenräume mit einer Teeküche, Toilettenanlagen und Technikraum, sowie einer eigenen Terrasse, werden vorhanden sein. Sogar an die Nutzung bei einem Pfarrfest mit einem eigenen Areal vor dem Haupteingang, der sich im südlichen Bereich mittig des Gebäudes befindet, wurde gedacht. Ein schattiger Pfarrgarten mit Bäumen schließt sich dem Vorplatz an.

Mit den Bauarbeiten und dem Abriss des alten Pfarrhofes wird im Frühjahr 2017 begonnen, informierte der Bauherr. Die Einweihung ist dann ein Jahr später. Die reinen Baukosten werden mit 1,5 Millionen Euro veranschlagt. Der Zuschuss durch die Diözese beträgt 45 Prozent.

"Wir wollen ein Pfarrheim für die gesamte Pfarrgemeinde, die sich hier wohlfühlen soll", versicherte Bauherr Pfarrer Heinrich Rosner und verwies gleichzeitig auf derartige beispielhaft realisierte Projekte im Dekanat.
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