Immer wieder werden Geräte und Hochsitze kaputt gemacht - Kein Problem mit Wildschweinen
Ärger mit Vandalen im Jagdrevier

Vermischtes
Schwarzenfeld
29.03.2016
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Das Jagdrevier Pretzabruck hat eine Größe von 800 Hektar mit 140 Grundstückseignern. Jagdvorstand Hermann-Josef Bierler liegt daran, die Geräte der Jagdgenossenschaft schonend zu behandeln und in einem technisch einwandfreien Zustand zurück zu geben. "Bei auftretenden Schäden muss sofort informiert werden", sagte er. Ersatzteile an Feldgeräten seien frühzeitig auszutauschen, um Folgeschäden am Gerät zu verhindern.

Gut besucht war laut Bierler das Sommernachtsfest in Asbach und die Schauermesse in Pretzabruck. Ein besonderes Anliegen ist den Jagdgenossen der Wegebau. Vorrang für diese Maßnahme hat der Waldweg als Verlängerung des Poststeigs durch den Wald nach Zilchenricht. Eine Diskussion entstand über die Anschaffung eines Holzspaltautomaten sowie einer Teleskopsäge zum Freischneiden an Waldwegen. Michael Schießl hat sich bereiterklärt, die Aufbewahrung der Säge zu übernehmen und sie zu bedienen. Diese Anschaffung wurde jedoch zurückgestellt.

Kassenführer Anton Obendorfer brachte die unnötigen Kosten für Reparaturen ins Gespräch. Jagdpächter Anton Obendorfer berichtet aus der Sicht der Jäger aus dem Jagdrevier Süd und bedankt sich für die gute Zusammenarbeit mit den Grundstückeignern. Durch die Anschaffung der Wildwarnreflektoren halten sich Wild-Todesfälle im Straßenverkehr gering; er bedauert aber den hohen Graswuchs an den Leitpfosten, so dass die Reflektoren vom Wild nicht mehr gesehen werden.

Wildschweine wurden zwar gesichtet, der Schaden durch diese Tiere liegt im Minimalbereich. Mittlerweile stellen Wild-, Grau- und Kanadagänse sowie Schwäne das größere Problem dar. "Für Natur und Landwirtschaft sind diese Populationen nicht mehr tragbar." Der Biber, die Kormorane und der Fischotter nehmen an Zahl zu.

Über den Jagdanteil Nord berichtete Jäger Helmut Duscher. Hier ist besonders schlimm, dass Lebendfallen, Rohrfallen, Wildkameras beschädigt und sogar an Hochsitzen Leitern oder Pfosten angesägt werden. Die Auszahlung des Jagdpachtschillings erfolgt grundsätzlich nicht, jedoch kann der Antragsteller die Auszahlung im April schriftlich beantragen.
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