Ja zur Bitte des Bischofs

Karl Georg Haubelt Bild: hfz
Vermischtes
Schwarzenfeld
13.08.2016
87
0

"Der Regionalbischof hat mich gebeten, meinen Dienstauftrag als Prädikant weiterhin an unserer evangelischen Christuskirche zu versehen." Karl Georg Haubelt bleibt also der Pfarrei erhalten, trotz Umzugs. Verzichtet werden muss hingegen eine Zeitlang auf die neue Vikarin.

Theresa Amberg, die erst an Ostern 2016 ihren Vikar-Dienst an der Christuskirche aufgenommen hat, geht mit Ablauf dieses Wochenendes in Mutterschutz - und danach in Elternzeit. "Ich hoffe, dass ich Ihnen trotz Pause immer wieder mal begegne - etwa in den Gottesdiensten, die ich gelegentlich halten werde", verabschiedete sie sich im neuen "Evangelischen Gemeindeboten". Ab September 2017 stehe sie dann wieder Vollzeit zur Verfügung.

Prädikant Karl Georg Haubelt, stellvertretender Vorsitzender des Dekanatsausschusses und Mitglied der Landessynode, ist im April nach Amberg umgezogen. Damit gehört er der Schwarzenfelder evangelischen Pfarrei nicht mehr an - was ein personeller Verlust für die Gemeinde wäre, wenn ihn nicht Regionalbischof Dr. Hans-Martin Weiß gebeten hätte, weiter als Prädikant in Schwarzenfeld tätig zu sein. Prädikanten sind ausgebildete Prediger, die den Talar tragen beim Gottesdienst.

Kirchenvorstand und Dekanatsausschuss haben seine Dienstordnung so abgeändert, dass Haubelt als Prädikant an die Kirchengemeinde Schwarzenfeld verwiesen bleibt, sich sein Dienstauftrag aber auf das ganze Dekanat Sulzbach-Rosenberg erstreckt. "Zur Zeit bin ich häufiger in Oberviechtach, bis die dortige Vakanz der Pfarrstelle beendet sein wird", schrieb er. Seit Haubelt Mitglied im Landessynodalausschuss ist, hat er auch Andachten im Münchener Landeskirchenamt übernommen.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.