Jahreshauptversammlung mit Ehrungen
CSU-Zahl stagniert

Hans Vogl, Franz Held und Manfred Rodde (vorne, von links) standen als Parteijubilare im Mittelpunkt der CSU-Jahreshauptversammlung, die als wichtigen Redner Abgeordneten Alexander Flierl (hinten, Zweiter von links) aufbot. Bild: Dobler
Vermischtes
Schwarzenfeld
23.04.2016
21
0

Als vor 40 Jahren Parteiaktivist Ottmar Hochmuth einen 21-Jährigen neu in die CSU aufnahm, hat wohl niemand geahnt, dass der hoffnungsfrohe Neuling einmal Bürgermeister des Marktes sein würde.

Aber genauso kam es, und am Donnerstag wurde Manfred Rodde bei der Jahreshauptversammlung der Schwarzenfelder CSU ausgezeichnet dafür, dass er seit vier Jahrzehnten den Christsozialen die Treue gehalten hat. Zwischenzeitlich ist er 61 Jahre alt, und er fand es bei der Ehrung "etwas ungewöhnlich, dass ich heute eine Urkunde bekommen, wo ich doch sonst immer die Ehrungen selbst vornehme". Mit ihm zusammen wurden Franz Held, Hans Vogel und Manfred Piehler (verhindert) ausgezeichnet - alles "40-Jährige" und damit Urgesteine der örtlichen Parteigliederung.

Nicht ungewöhnlich für Rodde war es, dass er eine Ansprache hielt. Er tat dies als Bürgermeister und stellte den Zuhörern unter anderem das finanziell sehr ambitionierte Projekt des Schulsanierung vor, die bis 2020 dauern und über sechs Millionen Euro verschlingen wird. "Das ist die größte Investition in meiner Amtszeit", machte er deutlich.

Geredet hat auch Peter Irlbacher, der Vorsitzender der örtlichen CSU ist. Er blickte auf ein wenig aufregendes Jahr zurück, dessen Höhepunkte die Teilnahme am Schlossparkfest und eine Bildungsfahrt nach Berlin waren. Versäumt hat man im letzten Jahr allerdings, neue Mitglieder aufzunehmen, so wie es Ottmar Hochmuth vor 40 Jahren vorgemacht hat. Daher sank die Zahl der Organisierten leicht um zwei Personen auf 88. "Wir müssen da mehr machen", forderte Irlbacher.

Gewählt wurde von den knapp 25 Stimmberechtigten auch, und zwar die Delegierten in die besondere Kreisvertreterversammlung zur Bundestagswahl. Es sind Manfred Rodde, Gerhard Peter, Peter Irlbacher, Boris Bodensteiner, Roland Forster und Hermine Rodde; dazu kommen sechs Ersatzleute.

Am Ende kam CSU-Kreisvorsitzender Alexander Flierl zu Wort. Der Berufspolitiker mit Landtagsmandat plädierte gerade in der aktuellen Flüchtlingsproblematik für Besonnenheit.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.