Kolpingfamilie unterstützt Missionar Josef Renner
18 Gebäude in drei Jahren

Pfarrer Josef Renner (Zweiter von rechts) freute sich über den Scheck, den Vorsitzender Johann Lobinger (Dritter von rechts) und das Bastelgruppen-Team überreichten. Bild: ksi
Vermischtes
Schwarzenfeld
09.05.2016
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Die Schwarzenfelder Kolpingfamilie ließ Missionar Josef Renner nicht mit leeren Händen gehen: Für seine Arbeit in Ghana konnte er einen Scheck mitnehmen.

Der Priester nutze seinen Aufenthalt in der Heimat, um in einer Versammlung im Restaurant Miesberg über seine Missionsarbeit zu berichten. Renners Schwerpunkt liegt auf dem Bau von Schulen und Kindergärten.

"Die Kinder müssen in die Pfarrei hinein wachsen", betonte er. Viele Waisen sind zu betreuen. "Ich habe vor, ein Mädchenheim zu bauen und auch Lehrerinnen hier auszubilden, erläuterte Josef Renner seine Ziele. "Die Jugend gibt mir Freude und die Kraft zu dieser Arbeit. Wenn ich sehe, wie Mütter auf den Markt gehen, die Ware auf den Kopf tragen und das Kind auf dem Rücken, frage ich mich oft, ob das alles ist, was die Welt zu bieten hat". Der Geistliche hat in den zurückliegenden drei Jahren 18 Gebäude gebaut. Sein Dank galt allen Spendern, die ihn dabei unterstützten.

Weiterer Bedarf


"Jeder Euro gewinnt am mehrfachen Wert der Währung im Land. Schon mit meiner Pension als Priester bezahle ich 45 Lehrer an meinen Schulen", erzählte der Missionar. "Ich versuche schon seit Jahren das Schulsystem aufzubauen was auch sehr gut gelingt. Es besteht aber weiterer Bedarf". Selbst die Schulgebäude befinden sich noch in einem desolaten Zustand. Das zeigten die Bilder des Vortrags.

Pfarrer Renner war aus der Mission in Ghana zu einen Urlaub nach Schwandorf gekommen, wo seine Schwester lebt. Er war 20 Jahre als Priester im bayerischen Kollnburg im Bayerischen Wald tätig. Nach seiner Pensionierung fühlte sich Renner berufen, wieder in die Mission zurück zukehren.

Betrag aufgestockt


Die Kolpingfamilie war beeindruckt von der Arbeit des Missionars und überreichte 2500 Euro für die Projekte in Ghana. Der Betrag stammt aus dem Verkaufserlös, den die Bastelgruppe der Kolpingfamilie beim Weihnachtsmarkt erzielt hat. "Gemeinsam können wir etwas bewegen", betonte Hans Lobinger. Michaela Lang von der Kirchenverwaltung Schwarzenfeld legte noch einmal 500 Euro drauf und war überzeugt, dass das Geld die richtige Verwendung findet.
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