Kreisfeuerwehrverband tagt - Flashbox soll Übungsszenarien veranschaulichen - Änderungen im ...
An der Seite der Feuerwehren

Kreisbrandrat Robert Heinfling (rechts) steht auch an der Spitze des Kreisfeuerwehrverbandes. Bild: ral
Vermischtes
Schwarzenfeld
04.04.2016
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Voll besetzt war am Sonntag der Saal im Restaurant Miesberg, als der Kreisfeuerwehrverband seine Jahreshauptversammlung hielt. Dazu konnte der Vorsitzende, Kreisbrandrat Robert Heinfling, auch seinen Vorgänger und Ehrenvorsitzenden Siegfried Hammerer begrüßen.

Im Kreisfeuerwehrverband sind zur Zeit 147 Feuerwehren aus dem Landkreis Schwandorf Mitglied, in Personen macht dies 4226 aus, dazu kommen noch 30 fördernde Mitglieder und 20 aus der Landkreisführung. Zwölf Feuerwehren sind noch nicht beigetreten. Nach einer Rückschau verwies Heinfling auf die beiden Feuerwehrjubiläen in Burglengenfeld im Juni und in Schwarzenfeld im Juli: Beide Wehren können ihr 150-jähriges Bestehen feiern.

Aus dem Bezirksverband teilte Heinfling mit, dass eine Flashbox angeschafft werden soll. Dort können verschiedene Übungsszenarien nachgestellt werden bei einem Brand. Sie wird den Kreisverbänden zur Verfügung gestellt. Der mobile Firetrainer soll saniert werden. Gesponsert durch die Bayerische Versicherungskammer, kann ferner jedem Kreis- bzw. Stadtverband eine Minischaumanlage zur Verfügung gestellt werden. Die Anschaffung dazu läuft, entsprechend auch die Ausbildung. Das Fahrsicherheitstraining, das vom Bezirksverband angeboten wird, solle wahrgenommen werden. Wer nicht teilnehmen will, solle dies rechtzeitig melden, damit der frei werdende Platz an eine andere Wehr vergeben werden kann.

Starke Resonanz fand der Atemschutzwettbewerb mit guter Beteiligung aus dem Kreisverband Schwandorf. Der Feuerwehr Penting dankte Heinfling für die Ausrichtung des Oberpfalz-Cups. Der Vorsitzende wies noch auf einige Änderungen im Feuerwehrgesetz hin, die angestrebt werden. So soll die Altersgrenze für Aktive auf 65 Jahre erhöht werden, ohne zusätzliche Einschränkungen und Untersuchungen. Bei den Kommandanten soll es möglich sein, mehrere Stellvertreter zu wählen. Die Amtszeiten von Kreisbrandrat, Kreisbrandinspektor und Kreisbrandmeister sollen angeglichen werden auf sechs Jahre. Die Altersgrenzen bei Feuerwehranwärtern soll nicht verändert werden. Der Kreisbrandrat soll nicht hauptamtlich werden. (Artikel über weitere Berichte folgt)
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