Kurzfilm "The Inspectres" mit Schwarzenfelderin Veronika Fischer
Grusel im Kurzfilmformat

Die 24-jährige Schwarzenfelderin Veronika Fischer und ihr Filmpartner Günter Reindl beim Filmfest München, wo kürzlich ihr gemeinsamer Kurzfilm gezeigt wurde. Der Streifen ist auch im Internet zu sehen, man kann dort sogar für ihn abstimmen. Es geht dabei um den "Sophie-Opel-Preis". Bild: hfz
Vermischtes
Schwarzenfeld
08.07.2016
289
0

In der Wohnung spukt es und das erfahrene Medium verzweifelt anfangs. Aber nach drei Minuten ist der Grusel vorbei und der Film um. "The Inspectres" nennt sich der witzige Kurzfilm, an dem die Schwarzenfelder Schauspielerin Veronika Fischer beteiligt ist. Wer mag, kann im Internet sogar für den Film voten. Es geht immerhin um 2000 Euro.

Zu sehen war das kurze, etwas verrückte Werk kürzlich bei den Filmfestspielen in München. Auch Veronika Fischer war dort, um Filme zu sehen, Kontakte zu knüpfen - und Daumen zu drücken für "The Inspectres", der mit vielen anderen um den Sophie-Opel-Preis wetteiferte.

Der Streifen (Regie: Nancy Camaldo, Kamera: Natalia Mamaj, Ton: Daniel Westermeier) kommt mit einer einzigen Location und zwei Schauspielern aus. "Wir haben bei Natalia, der Kamerafrau, zu Hause gedreht, es gab kaum Text und sie hat einfach die Kamera drauf gehalten", erinnert sich die 24-jährige Schauspielerin an die Dreharbeiten. Herausgekommen ist eine Story um eine junge Frau (Veronika Fischer), die in ihrer Wohnung von unerklärlichen Geräuschen heimgesucht wird. Hilfe bringen soll "das Medium", das Günter Reindl spielt, ein oft gebuchter Komparse. Er tüftelt erst ein wenig herum und entdeckt schließlich einen Autokatalog. Dem Zuschauer dämmerte bis dahin, dass der seltsame Lärm von Autos stammen könnte. Also "untersucht" das Medium mit einem Geisterjäger-Spezialwerkzeug den Katalog, wobei der Geist immer wütenderen akustischen Radau produziert - bis endlich die Seite mit den Elektroautos aufgeschlagen wird.




Erst hier zeigt er sich beruhigt und die beiden Protagonisten verstehen das als überdeutlichen Fingerzeig, einmal auch für sich diese Art der Motorisierung in Erwägung zu ziehen.

Das verträgt sich natürlich hervorragend mit dem Generalthema des Wettbewerbs "Umparken im Kopf" und passt ganz gut zu Sophie Opel, einer Querdenkerin, Pionierin, Powerfrau und folglich Patin des "Sophie-Opel-Preises", zu dem Filmtalente deutscher Hochschulen zahlreiche Beiträge rund um das Thema "Umparken im Kopf" eingereicht haben. "The Inspectres" gehört nach einer Jury-Vorauswahl zu den zehn besten. Drei haben bereits einen Jury-Preis erhalten, aus den sieben weiteren Filmen der Top Ten können Zuschauer im Netz ihren Favoriten auswählen. Der Kurzfilm mit den meisten Stimmen erhält den Publikumspreis, dotiert mit 2000 Euro.

___



Weitere Informationen:

www.opel.de/microapps/sophieopelpreis
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.