Leck im Kühlschrank zieht Großeinsatz der Feuerwehr nach sich
Große Aufregung wegen nichts

Symbolbild: Unger
Vermischtes
Schwarzenfeld
19.09.2016
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Der Alarm aus einer Arztpraxis an der Nabburger Straße in Schwarzenfeld zog am Montag einen Großeinsatz der Rettungskräfte nach sich, der nicht nur die Anwohner in der Umgebung beunruhigte, obwohl sich das Ganze am Ende in Wohlgefallen auflöste, sondern im ganzen Ort zum Tagesgespräch wurde.

In den späten Vormittagsstunden landete bei der Einsatzzentrale ein Notruf, dem zu entnehmen war, dass sich Ammoniak in der Praxis ausbreiteten würde und zwei Mitarbeiterinnen unter Atembeschwerden litten. Danach wurde eine umfangreiche Alarmierungskette ausgelöst, weil man vom Schlimmsten ausgehen musste. "Wir wurden um 11.16 Uhr benachrichtigt", sagte der Zweite Kommandant der Schwarzenfelder Feuerwehr, Christian Sander, auf Nachfrage des NT.

Aber nicht nur er und seine Männer eilten an den Ort des Geschehens, sondern drei weitere Wehren machten sich auf den Weg - die aus Stulln, aus Schmidgaden und aus Trisching. Alarmiert wurden auch die Fachleute im Landratsamt, die mit der Gasbekämpfung zu tun haben, sowie der zuständige Mann des ABC-Zuges aus Teublitz. "Aber den haben wir nicht mehr gebraucht", informierte Sander. So durfte er in Teublitz bleiben. Anrücken mussten aber Notarzt und Rettungsdienst.

Den zahlreichen Einsatzkräften enthüllte sich schließlich das ganze "Drama": In der Arztpraxis war ein Kühlschrank undicht geworden und das Kühlmittel ausgetreten. Der Gestank hatte für Unruhe bei der Ärztin und deren Beschäftigten gesorgt, die alle das Gebäude verlassen mussten. Am Ende trugen Feuerwehrleute den Kühlschrank ins Freie, lüfteten das Haus und alle zogen wieder ab. Passiert ist niemandem etwas.
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