Nachrufe
Tod ist die Tür zum Himmel

Vermischtes
Schwarzenfeld
07.09.2016
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Stulln. Nach langer Krankheit verstarb Marianne Hörler im Alter von 76 Jahren. Pfarrvikar Joseph Kokkoth feierte in der St.-Barbara-Kirche Stulln mit der Trauergemeinschaft die Totenmesse. Der Kirchenchor unter der Leitung von Rektor a.D. Heinz Prokisch gestaltete das Requiem musikalisch. Gefeiert wurde auch ein Requiem für Elisabeth Stollreiter. Sie verstarb zwei Wochen vor Vollendung ihres 84. Lebensjahres.

"Der Tod ist die Tür zum Himmel", leitete der Geistliche seinen Nachruf auf Marianne Hörler ein, "ein gutes Leben ist durch diese Tür uns vorausgegangen". In seinen weiteren Worten zeigte der Zelebrant Stationen der Verstorbenen auf. Geboren in Schwarzenfeld, wuchs Marianne Keilhammer mit drei Geschwistern auf und erlernte nach dem Schulabschluss den Beruf als Verkäuferin. In ihrer Heimatgemeinde traten Karl und Marianne Hörler in der Marienkirche 1964 vor den Traualtar. Aus dieser Heirat ging Sohn Thomas hervor. Auch Schwiegertochter Irmgard sowie die beiden Enkelkinder Selina und Carina trauern um einen lieben Menschen.

Die Gartenarbeit war Marianne Hörler ans Herz gewachsen und die Familie war ihr Mittelpunkt. Ihr Ehemann verstarb vor 14 Jahren. Die Witwe erkrankte 2013 an Krebs. Vier Wochen lang war Marianne Hörler bis zu ihrem Tod im Seniorenhaus "Senivita" in Schwarzenfeld in Kurzzeitpflege.

In einem weiteren Nachruf würdigte der Geistliche die verstorbene Elisabeth Stollreiter als eine herzensgute Ehefrau und Mutter, die sich nicht selbst in den Vordergrund stellte. Ihr lag vor allem das Wohl und das Glück ihrer Lieben am Herzen. Der Zelebrant schaute auf einzelne Lebensstationen der Toten zurück. Elisabeth Ritsch wuchs in Regensburg mit fünf weiteren Geschwistern in einer Eisenbahnerfamilie auf. Fritz und Elisabeth Stollreiter traten 1954 in der Domstadt vor dem Traualtar. Aus ihrer Ehe gingen Tochter Evi sowie die Söhne Uli und Stefan hervor. Ulis Tod mit 28 Jahren war ein schwerer Schicksalsschlag. Die Enkel Katrin, Bettina und Florian sowie die beiden Urenkel Leon und Julian bereiteten ihr viel Freude.

Fast 80-jährig zog das Ehepaar von ihrer Geburtsstadt nach Stulln, um dort in der Nähe ihres Sohnes Stefan den Lebensabend zu verbringen. Vor zwei Jahren konnte noch die diamantene Hochzeit gefeiert werden. Nach mit großer Geduld ertragenem Leiden verstarb Elisabeth Stollreiter am 28. August im Kreise ihrer Familie. Die Trauergäste geleiteten die Urne zur letzten Ruhestätte und Pfarrvikar Joseph Kokkoth nahm die Beisetzung vor.
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