Neue Strategie geht auf

Vermischtes
Schwarzenfeld
18.08.2016
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Nach dem sich bei der Schachabteilung der sportliche Erfolg nicht einstellen wollte, erfolgte eine Neuordnung, die sich als richtig erwiesen hat. So konnte bei der Jahreshauptversammlung der Abteilung eine positive Bilanz gezogen werden.

Spartenleiter Heinrich Federer bedauerte, dass der Aufstieg in die Oberpfalzliga 2011, bis dahin der Höhepunkt in der Vereinsgeschichte, kein Glück gebracht habe. Nach dem sofortigen Wiederabstieg im Jahr darauf begann eine Serie von Spielerrücktritten. "Sie gipfelte darin, dass zu Beginn der vergangenen Saison weitere drei Stammspieler ihren Rückzug bekannt gaben. Spätestens jetzt sahen wir uns gezwungen einschneidende Maßnahmen zu ergreifen", erläuterte Federer. Es hätten vier Spieler ganz aufgehört, zwei seien weggezogen und zwei hätten den Verein gewechselt. Als viert kleinster der 37 Oberpfälzer Vereine könnten die Schwarzenfelder so einen Aderlass nicht verkraften. "Nur Michl Weiß ist geblieben und spielt erfolgreich das erste Brett."

Folglich ging die 1. Mannschaft freiwillig eine Klasse tiefer - in die Liga, die ihrer jetzigen Spielstärke entspricht - die K1 Nord. Außerdem wurde die abgemeldete 2. Mannschaft wieder aktiviert und in der K3 Nord angemeldet. "Dass diese Entscheidungen goldrichtig waren, zeigt die abgelaufene Saison", freute sich der Spartenleiter. Die Neuzugänge der letzten Jahre seien in der Zwischenzeit feste Bestandteile im Vereinsgefüge. Zur Überraschung aller wurde die 1. Mannschaft auf Anhieb Vizemeister der K1 Nord, noch vor den Reserven der Schachhochburgen aus Schwandorf, Kötzting und Amberg. Auch die wiedergegründete zweite Mannschaft fand sich schnell zurecht. Sie beendete ihre erste Saison in der K3 Nord mit einem Mittelfeldplatz. "In einer Beziehung gehören wir sicher zur absoluten Spitze! Wer kann wie wir mit einer 80-prozentigen Teilnahme bei den vereinsinternen Turnieren aufwarten? Auch das zeugt vom hervorragenden Geist in unserer Truppe."

Mit der Vereinsmeisterschaft, dem Erich-Schwider-Pokal und dem Schnellschach-Turnier sei das Jahr über für regelmäßigen Spielbetrieb an den Vereinsabenden gesorgt. Neu ist nun, dass sich Jürgen Lautner, ein erfolgreicher Regionalliga-Spieler des benachbarten SC Schwandorf, angeboten hat, regelmäßig Trainingsabende abzuhalten.

Vereinsmeister 2015/16 wurde Hans Tranitz mit 8 Punkten vor Edgar Mulzer mit 7 und Dietmar Fröbe mit 6,5 Punkten. Den Erich-Schwider-Pokal holte sich ebenfalls Hans Tranitz mit 9 Punkten.
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