Neue Tanks für Molkerei

Wie kommt man hier als Fußgänger am besten über die Straße? Die Verwaltung hat dem Bauausschuss dazu einen Vorschlag unterbreitet.
Vermischtes
Schwarzenfeld
22.07.2016
82
0

Der Großbetrieb Molkerei expandiert weiter. Und der Bauausschuss gab dazu sein Einverständnis. Wie immer war aber beim Thema Naabtaler einer dagegen.

CSU-Mann Manfred Kurz, der in Sichtweite des Werkes wohnt, ist notorisch dagegen, wenn eine Erweiterung der Milchwerke ansteht. So ließ er auch diesmal (als einziger) die Hand unten, als über zwei riesige, neue Tanks abgestimmt wurde - einen für Rohmilch und einen für Magermilch. Jeder fasst 300 000 Liter und ist 25 Meter hoch. Gedacht sind die Tanks als Zwischenlager nach der Anlieferung.

Einstimmigkeit herrschte hingegen bei einer geplanten Einhausung. Das Werk will künftig das Abtanken der Sammelwagen in einer Halle stattfinden lassen; momentan findet es unter einer einfachen, zu den Seiten hin offenen Überdachung statt. Jetzt soll es so eine Art "Garage" dafür geben.

Übergang bei Edeka


Thema bei der Sitzung war auch ein möglicher Übergang über die Staatsstraße 2151 (Amberger Straße) auf Höhe von Edeka und Netto. Das käme besonders den Bewohnern der gegenüberliegenden Siedlung zu Gute. Wie aber eine Zählung ergab, ist der Vekehr nicht dicht genug für einen Zebrastreifen oder eine Ampel ((660 Fahrzeuge pro Stunde, 34 Fußgänger). So liebäugelt der Markt derzeit mit einer sogenannten Querungshilfe, also einen befestigten Fahrbahnteiler. Das Staatliche Bauamt ist schon informiert.

SPD-Rat Günther Karl brachte den Lkw-Verkehr in der Karl-Knab-Straße ins Gespräch. Obwohl die Firma Hasit dort ihr früheres Zufahrtstor geschlossen hat und die Laster auf einem anderen Weg, und zwar über das Gelände Am Gleis, auf ihr Gelände leitet, hat das noch nicht jeder Fahrer mitbekommen. In der Folge irren die Brummis auf der Suche nach der richtigen Zufahrt in der Straße auf und ab, sehr zum Ärger der Anwohner. "Wie wärs mit einer Beschilderung?", gab Karl der Verwaltung zum Nachdenken auf.

Bürgermeister Manfred Rodde informierte den Ausschuss, dass der kaputte Eingang zur Sporthalle jetzt repariert wird. Metallbau Wildner macht es und bekommt dafür 24 000 Euro.

Wittleben: "Katastrophe"


Gabi Wittleben (ÜPW) hatte auch etwas auf dem Herzen: "Wir müssen unbedingt den großen Festplatz befestigen, das ist eine Katastrophe." Damit spielte sie auf die Probleme beim Anglerfest am vergangenen Wochenende an (wir berichteten).
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.