Ökumene auch an der Basis stärken
In der Marienkirche überkonfessioneller Gottesdienst in der Gebetswoche für die Einheit der Christen 2016

Angela Krüger (links) und die Geistlichen Markus Seefeld, Joseph Kokkoth, Heinrich Rosner und Heidi Gentzwein (von rechts) gestalteten eine ökumenische Andacht. Bild: Baehnisch
Vermischtes
Schwarzenfeld
22.01.2016
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Die Einheit der Christen ist seit Jahrhunderten zerstört. Mit hundert Jahren vergleichsweise jung ist hingegen das Bestreben, sich wieder anzunähern - vor allem zwischen den Katholiken und den Protestanten.

Die ökumenische Bewegung hat vieles selbstverständlich werden lassen, was um die Mitte des 20. Jahrhunderts undenkbar war. Dazu gehören konfessionsübergreifende Gottesdienste, Bibel-, Gebets- und Gesprächskreise, Begegnungen und Gemeindefeste, auf Kirchenleitungsebene theologische Konsultationen, gemeinsame Erklärungen zu gesellschaftlichen Themen und gemeinsames diakonisches Handeln.

Auch in Schwarzenfeld gibt es einen ökumenischen Impuls, der sich am Mittwoch in einer Andacht in der Marienkirche ausdrückte. Dort gestalteten Heinrich Rosner, Heidi Gentzwein, Joseph Kokkoth und Markus Seefeld als verantwortliche Seelsorger der beiden Konfessionen vor Ort einen Gottesdienst, der sich einband in die Gebetswoche für die Einheit der Christen 2016. Prägend für die Zusammenkunft war das Thema Taufe und am Ende bekreuzigten sich die Teilnehmer mit Taufwasser.
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