Pretzabrucker Wehr brennt am Ufer der Schwarzach das Johannisfeuer ab
Feuer als Symbol von Gottes Liebe

Gemeindereferent Markus Seefeld segnete das Feuer in den Schwarzachauen mit Weihwasser. Bild: ksi
Vermischtes
Schwarzenfeld
28.06.2016
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Die Freiwillige Feuerwehr Pretzabruck nutzt das Ufer des Flüsschens Schwarzach in der ehemaligen Gemeinde Pretzabruck, um dort ihr Johannisfeuer abzubrennen.

Das Spektakel wollten sich viele Zuschauer nicht entgehen lassen, obwohl es am Johannistag, also am 24. Juni, ziemlich heiß war. Vorstandsmitglied Josef Obendorfer übergab nach seinen begrüßenden Worten an Gemeindereferent Markus Seefeld. Seefeld führte aus, der Brauch diene als ein Zeichen des Lichtes und des Lebens. Das Johannisfeuer werde auch Würzfeuer, Not- oder Sonnwendfeuer genannt. "Feuer macht warm und hell, es ist Gottes Wahrheit und Liebe", sagte der Gemeindereferent bei der Segnung des Feuers.

Nach der Christianisierung versuchte die Kirche zunächst, die heidnische Sonnenwend-Tradition abzuschaffen. Da alle Versuche scheiterten, legte die Kirche schließlich den Gedenktag für Johannes den Täufer auf den 24. Juni und übernahm zahlreiche Bräuche.

Der Gemeindereferent besprengte das Feuer mit geweihtem Wasser und sehr bald schlugen die Flammen hoch in den Abendhimmel und erleuchten weit sichtbar das Schwarzachtal. Die gastgebende Freiwillige Feuerwehr Pretzabruck hatte die Bewirtung bestens im Griff und so wurde es für die Gäste ein vergnüglicher und geselliger Abend. Die Aktiven der Freiwillige Feuerwehr Pretzabruck hatten die Feuerwache übernommen und sorgten somit auch für die Sicherheit. An der Kübelspritze hatten dabei die Kinder ihre wahre Freude mit dem Löschen.
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