Provinzkongress in München
Passionisten unter neuer Führung

Pater Gregor Lenzen (Mitte) ist der neue Provinzial der Passionisten. Beraten wird er von Pater Anton Lässer (links) und Pater Lukas Temme (rechts). Bild: hfz
Vermischtes
Schwarzenfeld
21.04.2016
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Beim Provinzkongress in München-Pasing wählten die Passionisten einen neuen Provinzial. Der Nabburger Pater Gregor Lenzen steht die nächsten vier Jahre an der Spitze des Ordens in Bayern und Österreich.

Schwarzenfeld/München. Die Mitglieder der süddeutsch-österreichischen Vizeprovinz der Passionistenkongregation tagten in München-Pasing. Sie versammelten sich zum alle vier Jahre stattfindenden Provinzkongress. Dabei wird die aktuelle Situation beleuchtet, um die Weichen für die nächsten Jahre zu stellen. In das Amt des Provinzials wurde dabei Pater Gregor Lenzen gewählt.

Neben den Mitgliedern der Provinz nahmen General Joachim Rego und Generalkonsultor Denis Travers persönlich teil und hatten dessen Vorsitz inne. Pater Laurentino CP aus Zaragoza übernahm wie bereits bei den letzten Kongressen die Moderation und erleichterte durch seine ruhige und überlegte Art den Prozess der Entscheidungsfindung. Freundlicherweise erklärte sich Pater Anthony CP aus Irland bereit, die Simultanübersetzung zu übernehmen.

Während des Kongresses fand auch die Wahl des Provinzials statt. In dieses wichtige Amt wurde Pater Gregor Lenzen gewählt, der bereits auf langjährige Erfahrung zurückgreifen kann. Der Dank galt dem bisherigen Provinzial Pater Lukas Temme und seinen Konsultoren Pater Alban Siegling und Pater Gabriel Buchinger. "Ihre wertvolle Arbeit hat in unserer Vizeprovinz erfreulicherweise reichlich Frucht getragen", hieß es.

Wie in der Provinz üblich, wird Provinzial Gregor Lenzen von zwei Konsultoren unterstützt. Gewählt wurden Lukas Temme als erster und Anton Lässer als zweiter Konsultor. Sie werden den Provinzial in den nächsten vier Jahren in seinem Amt unterstützen und ihm beratend zur Seite stehen. Für ihren Leitungsdienst wurden sie vom Provinzkongress mit Weisungen und Beschlüssen beauftragt. In der Predigt zum Abschluss des Provinzkongresses dankte General Joachim Rego der bisherigen Provinzleitung für ihre gute Arbeit und gab den Mitgliedern der Vizeprovinz von den Heiligen Fünf Wunden Worte der Ermutigung mit auf den Weg. Ein wichtiger Entschluss des Kongresses war die Entscheidung, die Residenz in Eichstätt für weitere vier Jahre fortzusetzen. Über eventuelle personelle Veränderungen innerhalb der Vizeprovinz wird die Provinzleitung in den nächsten Wochen beraten.
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