Sammeln, Binden und Verkauf von Kräuterbuschen
Blumige Tradition

Die fleißigen Hände der Trachtlerfrauen binden traditionsgemäß Kräuterbuschen. Bild: ksi
Vermischtes
Schwarzenfeld
17.08.2016
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Schon Tage vor dem Marienfest wurden von den Frauen des Trachtenvereins in den Fluren und Wiesen duftende Blumen mit schönsten Blüten gesucht, um heilkräftige Kräuter zu sammeln. Dieses Sammeln von Kräutern und Binden von Kräuterbuschen zum Fest Mariae Himmelfahrt hat eine lange Tradition und spielt nach wie vor eine große Rolle.

Nach der Weihe der Kräuterbuschen am Montag beim 8.30-Uhr-Gottesdienst wurden die gebundenen Sträuße mit wohlriechenden und duftenden Blumen und Sträuchern vor und nach den Gottesdiensten zum Kauf an der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt sowie an der Miesbergkirche und in Stulln an der Barbara-Kirche angeboten. Die Tradition besagt dass solche Buschen mit dem intensivsten Duft unter das Futter gemischt werden, um dem kranken Vieh zur Gesundung zu verhelfen. Aber auch Menschen sollen die Kräuter gut tun, wenn sie zu Tee zubereitet werden.

Die Kräuterbuschen werden im Haus aufgehoben und am Dreikönigstag zum Ausräuchern der Wohnung mit Weihrauch verwendet.
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