Überraschung möglich

Der Kiosk am Forsterweiher braucht einen neuen Pächter.
Vermischtes
Schwarzenfeld
24.09.2016
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Das Landesamt für Denkmalpflege vermutet beim Sportzentrum archäologische Denkmäler - genau dort, wohin die Lagergebäude der Vereine sollen. Da kann es teuer werden, sollte ein Bagger auf Tonscherben oder anderes stoßen.

Die Spitze des Sportpark-Geländes wird derzeit noch landwirtschaftlich genutzt, kürzlich wurde erst der Mais abgeerntet. So schnell wie möglich sollen dort einige Gebäude entstehen, zumeist Lagermöglichkeiten für ortsansässige Vereine wie die Sportangler. Architekt Thomas Wein erarbeitet den entsprechenden Bebauungsplan, zu dessen öffentlicher Auslegung 21 Rückmeldungen von Behörden und Trägern öffentlicher Belange im Rathaus eingegangen sind. Dabei sticht die Stellungnahme des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege heraus. Es wies darauf hin, dass auf der anderen Seite der Straße bereits steinzeitliche Funde gemacht wurden, sogar Spuren einer über 5000 Jahre alten Siedlung zutage traten.

"Es sind auch im Planungsgebiet Bodendenkmäler zu vermuten", hieß es in einem Schreiben des Amtes, das auch darauf hinwies, dass erst einmal eine denkmalrechtliche Erlaubnis nötig ist, bevor es zu "Bodeneingriffen aller Art" komme.

Finden sich historisch wichtige Stücke, kommen zunächst die Archäologen zum Zug. Nun hat der Marktrat beschlossen, eine denkmalrechtliche Erlaubnis einzuholen und gleiches mit Kostenangeboten geeignet Fachfirmen zu tun.

Manfred Bäumler (ÜPW) brachte die Sprache auf den Kiosk am Forsterweiher - und wie es mit ihm weitergehe. "Der Pächter ist noch bis Ende des Jahres da", sagte Bürgermeister Manfred Rodde, "und eventuell wird der neue Sportparkpächter auch der Kioskpächter". Namen gebe es aber noch nicht.
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