Wehr steht vor großem Jubiläum

Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Schwarzenfeld können das 150-jährige Bestehen feiern und freuen sich auf einen besonderen "Geburtstag". Bild: Foto-Duschner
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Schwarzenfeld
18.06.2016
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"Einer für Alle, alle für Einen. Gott zur Ehr', dem Nächsten zur Wehr!" Diesem Leitspruch folgen seit nunmehr 150 Jahren die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Schwarzenfeld. Der Jahrestag ist Anlass für ein großes Fest vom 9. bis 11. Juli.

Eine Festschrift zeigt den Weg der Wehr seit eineinhalb Jahrhunderten. Sie wird ab kommenden Montag zum Verkauf angeboten.

"Die Vorbereitungen laufen seit Jahren", blickt Vorsitzender Andreas Obermeier zurück und kann es zusammen mit seinem Festausschuss kaum erwarten, bis das große Jubiläum anläuft. Ähnlich groß hat die Wehr letztmals im Jahr 1966 gefeiert. Auch wenn es damals wie aus Kübeln geregnet hat, war Politprominenz vertreten. Kein Geringerer als Ministerpräsident Alfons Goppel führte zusammen mit Fahnenmutter Gerdi Bauer und Fahnenbraut Irmgard Lindner, sowie weiteren Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, den Festzug an. Als "eine Selbstverständlichkeit" betrachtet es René Guhl, das Amt des Schirmherrn zu übernehmen. "Die Vermittlung von Werten und Idealen erfolgt in Vereinen, wie es die Feuerwehr ist", gratuliert der Schirmherr in seinem Grußwort in der Festschrift dem Jubelverein.

Festmutter Gabi Wittleben, Landrat Thomas Ebeling, Bürgermeister Manfred Rodde, sowie die Funktionäre der Feuerwehr selbst zeigen in ihren Beiträgen in der reich bebilderten Festschrift Tradition und Zielsetzung der Feuerwehren allgemein und im Besonderen der Schwarzenfelder Wehr auf.

Die Feuerwehrkameraden Rudi Mehrl, Fabian Kummetsteiner und Florian Faderl haben die Festschrift redaktionell erarbeitet. Mit einer Auflage von knapp 1000 Stück soll dieses einmalige Dokument Schwarzenfelder Feuerwehrgeschichte nun an veräußert werden. "Dass diese reichhaltige Dokumentation in jeden Haushalt Einzug hält", wünschen sich die Mitglieder der Jubelwehr, für die der Erlös natürlich auch als Beitrag zur Kostendeckung des Festes dienen muss. "Öffnen Sie die Haustür für einen guten Zweck, wenn es klingelt und ein Mitglied unserer Wehr draußen steht", formuliert Festleiter Andreas Obermeier seine Bitte. Die Festschrift umfasst 135 Seiten und kostet zehn Euro. (Im Blickpunkt)
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