Zu nah an den Wohnhäusern

Brecheranlagen werden benötigt für die Wiederverwertung von Bauschutt. Allerdings arbeiten sie nicht leise, was die Wohnqualität in angrenzenden Häusern beeinträchtigen würde. So wurde in Schwarzenfeld ein entsprechender Antrag vom Marktrat abgelehnt. Bild: hfz
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Schwarzenfeld
20.07.2016
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Auf nicht genügend Gegenliebe stieß im Marktrat ein Antrag, in dem es um eine mobile Brecheranlage für Bauschutt ging. "Die Nähe zu Kögl ist problematisch", urteilte Gerhard Peter (CSU). Denn die Entfernung zum Ortsteil würde nur 250 Meter betragen.

Grundlage der Diskussion im Marktrat war ein Antrag der Firmengruppe Schatz. Sie betreibt neben der Kiesausbeute und Aufbereitung im Kieswerk Deiselkühn auch ein Bauunternehmen für Tiefbau; dazu gehören auch Abbrucharbeiten. "Wohin mit dem Bauschutt und dem teerfreien Straßenaufbruch?", hat man sich bei Schatz gefragt und ein Grundstück unweit von Kögl in Betrachtung genommen. Es liegt dem Ortsteil gegenüber und ist im Flächennutzungsplan des Marktes als landwirtschaftliche Fläche dargestellt.

Dort wollte die Firma eine mobile Brecher- und Siebanlage für die Wiederverwertung des Bauschutts aufstellen. So fragte Schatz an, ob man die Fläche nicht als "Sondergebiet Brecheranlage" ausweisen könnte. Das wurde im Marktrat diskutiert, wobei sich zeigte, dass sich vor allem wegen des befürchteten Lärms der Anlage in unmittelbarer Umgebung eines Wohngebiets keine Mehrheit für die Änderung des Flächennutzungsplans ergeben würde. So war es dann auch. Das Abstimmungsergebnis von 8:8 bedeutete ein "Nein".
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