Boden besser schützen

Diese Experten sprachen bei der Fachtagung "Bodenschutz" (von links): Roland Schleicher, Josef Rupprecht, Konrad Offenberger, Dr. Matthias Wendland, Josef Hägler, Reinhold Kräckl und Dr. Gudwin Rühlicke. Bild: Hirsch
Wirtschaft
Schwarzenfeld
01.12.2016
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"Der Boden gehört zu den wichtigsten nicht vermehrbaren Ressourcen der Land- und Forstwirtschaft", betonte Josef Rupprecht bei der "Oberpfälzer Fachtagung Bodenschutz 2016" am Dienstag im Miesberg-Restaurant.

Der Leiter des Fachzentrums "Agrarökologie" am Amberger Landwirtschaftsamt mahnte die 100 Praktiker aus der gesamten Oberpfalz zu einem pfleglichen Umgang mit der "empfindlichen Ressource Boden". Der Landwirt Josef Hägler aus Deindorf (Marktgemeinde Wernberg-Köblitz) befasst sich seit Jahren mit dem Thema "Bodenschutz" und stellte bei der Fachtagung seine Ideen zur Optimierung der Nährstoff-Aufbereitung und Stickstoff-Verringerung vor.

Neue Bedingungen


Wenn er seinen Stallmist kompostiere und die Gülle aufbereite, vermeide er Geruchsemissionen und handle im Sinne der neuen Düngeverordnung, so Josef Hägler. Sein Ziel sei es, die Nährstoffe im Boden im Gleichgewicht zu halten, Fäulnis zu vermeiden und die Bodenstruktur für eine hohe Wasseraufnahme zu sichern.

Der "Oberpfälzer Bodenschutztag" sollte Wege aufzeigen, den Boden zu schützen und gleichzeitig die Lebensgrundlagen zu nutzen. Dr. Matthias Wendland von der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft mit Sitz in Freising/Weihenstephan befasste sich mit den möglichen Auswirkungen der Novellierung der Düngeverordnung auf die Landwirtschaft. Konrad Offenberger aus dem gleichen Haus gab Tipps, "wie der Landwirt auf die neuen Rahmenbedingungen reagieren soll".

Dr. Gudwin Rühlicke, Regionalberater eines Düngemittelherstellers, erläuterte den Einsatz des Nährstoffes "Magnesium" und gab Hinweise zur Pflanzenernährung. Martin Gehring vom "Kuratorium Bayerischer Maschinen- und Betriebshelferringe" stellte eine Kosten-Nutzen-Analyse für "moderne Ausbringsysteme von flüssigem Wirtschaftsdünger" an.
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