Traditionelle kirchenmusikalische Andacht an Neujahr lockt viele Zuhörer an
Musica sacra in breiter Vielfalt

Das Bläser-Quartett aus Neunburg füllte mit seinem wohlklingenden "satten Sound" die Kirche.
Kultur
Schwarzhofen
04.01.2016
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Festliche "musica sacra" in breiter Vielfalt - im Bild der Kirchenchor Schwarzhofen und der Männerchor Altendorf - wurde den zahlreichen Zuhörern bei der Neujahrsandacht geboten. Bilder: mad (2)

Über einen guten Besuch konnte sich der Kirchenchor am ersten Tag des neuen Jahres bei seiner zur guten Tradition gewordenen festlichen kirchenmusikalischen Andacht in der stilvoll erleuchteten Pfarrkirche freuen. Die Gäste wurden für ihr Kommen reichlich belohnt.

Weit über eine Stunde lang wurde ihnen in einer sehr abwechslungsreichen Programmfolge festliche "musica sacra", geboten, "zur größeren Ehre Gottes", gepaart mit einer besinnlichen Geschichte zwischendurch. Dem Kirchenchor war es wieder gelungen, auch auswärtige Interpreten zu gewinnen. Erneut war der Altendorfer Männerchor mit von der Partie, diesmal elf gut zusammenklingende Männerstimmen unter Leitung einer Frau Maria Meier.

Klarinette und Geige


Sie stimmten weihnachtliche Lieder an, welche sie von der Empore aus voll klingend ins Kirchenschiff ertönen ließen. Angelika und Hans Wiendl aus Fischbach steuerten mit Klarinette und Geige sehr ansprechende Musikstücke bei, gefühlvoll begleitet von Dr. Adolf Scharf auf der Orgel. Sie spielten dann auch noch "solo" im Duo auf zwei Klarinetten. Imponieren konnte erneut das Bläser-Quartett aus Neunburg, das mit seinem wohlklingenden angenehmen "satten Sound" die Kirche ansprechend zu "füllen" verstand.

Herbert Hauser (Trompete), Eva Käsbauer (Trompete), Richard Hauser (Posaune) sowie Hubert Kroner (Tuba) lieferten einmal mehr überzeugend den Beweis dafür, dass gute Blasmusik hervorragend in diesen feierlichen sakralen Raum passt - schließlich haben alte "Meister" ihre großen Messen nicht nur für Gesangsstimmen komponiert. Sie bewiesen dabei auch, welch umfangreiches Repertoire sie beherrschen. Der Kirchenchor beeindruckte gleich mit seinem ersten Lied, "Durch die stille Nacht".

Pfarrer Markus Urban hieß besonders die Interpreten willkommen, denen er für ihr unentgeltliches Mitwirken dankte. Er nahm das "Leitmotiv" der Andacht auf - "Segne all die Meinen" _ und wünschte, dass jeder zum rechten Zeitpunkt Schutz und Hilfe erhalte. In bunter Folge wechselten sich vokale und instrumentale Darbietungen ab. "Sanfte Töne" brachte dagegen die besinnliche Geschichte, vorgetragen von Pfarrer Markus Urban: "Nur ein Strohhalm".

Einen großen Teil des Programms bestritt , der Kirchenchor, der in wochenlanger mühevoller Probenarbeit auch etliche neue, teilweise recht anspruchsvolle Stücke einstudiert hatte. Dabei zeigte sich das Ensemble recht vielseitig, denn es wurden Werke von vielen Komponisten aus unterschiedlichen Epochen geboten. In der Folgezeit wechselten sich der Kirchenchor, die Bläsergruppe und der Altendorfer Männerchor ab.

"Transeamus"


Einen "voll tönenden Chorkörper" ergaben der Kirchenchor und der Männerchor Altendorf beim Lied "Transeamus", das sie gemeinsam anstimmten. Höhepunkte war das Lied, das der Kirchenchor intonierte und das als "Leitfaden" durch das Programm führte: "Segne alle die Meinen" sowie das "Ave Maria der Kinder" nach Oswald Sattler.

Gabi Scharf als Leiterin des Kirchenchores dankte allen Zuhörern für ihr Kommen und den Mitwirkenden dafür, dass sie alle unentgeltlich "mit von der Partie waren". Sie bat um Spenden für die Missionsarbeit von Schwester Bonaventura in Afrika. Ein "Hirte" und "Engel" übergaben jedem Besucher eine kleine Erinnerung. Gemeinsam beendete man die Festandacht mit dem schönsten aller Weihnachtslieder: "Stille Nacht". Die Besucher dankten allen Akteuren mit reichem Beifall. Nach der Andacht wurde eine große "Spende" von über 1700 Euro registriert. Da weitere Spenden bereits vorher eingegangen waren, kann der Kirchenchor heuer eine große Summe an die Ordensfrau übergeben.
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