Alphorn und Feuerzauber

Die Gruppe "Ameno Signum" versteht sich auf den Umgang mit Feuer. Gekonnt jonglierten die Artisten mit dem gefährlichen Element.
Lokales
Schwarzhofen
19.08.2015
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Noch nie hat die Schwarzhofener Feuerwehr so viel "Löschmittel" benötigt wie bei der Feier ihres des 150-jährigen Bestehens. Dass Feuer auch sehr raffiniert zur Unterhaltung eingesetzt werden kann, demonstrierten zum Festausklang die Feuer-Artisten von "Ameno Signum".

"I sing a Lied für di", kündigten am frühen Montagabend die "Rötzlöffl" zum Ausklang für das Schwarzhofener Feuerwehrfest an. Das war dann doch etwas untertrieben, denn ab der ersten Minute ging es bei den Vollblutmusikern heiß her. Nach den ersten Klängen waren Festmädchen, Festdamen und viele gut gelaunte Gäste auf den Bänken. Alle tanzten und rockten was das Zeug hielt.

Den "Rötzlöffln", die auch schon in Amerika auf Tour waren, "brannte der Huat". Sie entführten mit "Mamma Mia" in die Welt des Musicals, wanderten musikalisch durch die bayerischen Berge und wirbelten alle Musikrichtungen auf der Bühne durcheinander. Kurze Verschnaufpausen nutzen Gastgeber und Gäste für ein "Prosit der Gemütlichkeit". Die Musiker mischten sich auch unter das Publikum und verblüfften mit einer Alphorn-Bläsereinlage, die fast schon artistische Züge hatte. Im Bierzelt luden sie außerdem zu einer rasanten "Bobfahrt" ein und hatten damit die Stimmung im vollen Bierzelt perfekt im Griff.

In die viertägige Jubiläumsfeier hatte die Schwarzhofener Feuerwehr monatelang viel Vorbereitung investiert. Das Finale kündigte nun auch eine Pause an: Der Patenverein Haag spendierte dazu eine schöne Sitzbank. Die Schwarzhofener revanchierten sich mit einem Reliefbild aus Holz für die Unterstützung.

Für das Festende hatten sich die Gastgeber noch einen Höhepunkt aufgespart, der Feuer von seiner schönen Seite zeigen sollte. Die Gruppe "Ameno Signum" aus Neunburg rückte auf dem Festplatz an, um ein ganz besonderes Feuerwerk abzubrennen. Der Feuershow konnten die Besucher mit den Augen kaum folgen. Feuerschlucker stießen gewaltige Flammen in den Nachthimmel und hantierten gekonnt mit dem gefährlichen Element. Und ausrücken musste die Schwarzhofener Feuerwehr dabei auch nicht.
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