Austoben statt Stillsitzen

Beim Papiertonnen-Rennen gaben die Eltern Hilfestellung.
Lokales
Schwarzhofen
19.05.2015
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Kegeln statt Mathe, Sockenwerfen statt Heimatkunde und Eierlauf statt Sportunterricht. Beim Spielefest der Grundschulen aus den VG-Gemeinden standen Fröhlichkeit und Spaß ganz groß im Stundenplan.

Über 100 Buben und Mädchen bevölkerten das Areal der Dr.-von-Ringseis-Schule. Zum gemeinsamen Spielefest trafen die Schüler aus Schwarzhofen mit ihren "Kollegen" aus den Grundschulen Dieterskirchen und Neukirchen-Balbini zusammen. Die Neuauflage des Spielfestes der Schulen aus dem Bereich der Verwaltungsgemeinschaft Neunburg sorgte für willkommene Abwechslung im Schulalltag.

Zwar war wegen der unsicheren Wetterprognose vom Sportplatz auf das Schulgelände ausgewichen worden, doch dem Spaß tat das keinen Abbruch. Die Lehrkräfte hatten, unterstützt durch zahlreiche Eltern, elf verschiedene Spielstationen aufgebaut. Der Pausenhof, die Turnhalle, Aula, Gänge, die Eingangstreppe und sogar die Bushaltestelle waren Austragungsorte für Ballwerfen, Papiertonnen-Rennen, Balancieren, Kegeln, Sockenwerfen, Wassertransport, Paarlauf, Eierlauf, Bierkistenrennen, Handtuch-Balltransport und Sackhüpfen.

Rektorin Beate Vetterl - die zugleich auch die Grundschule Neukirchen-Balbini leitet - hieß ihren Amtskollegen Norbert Simeth (Rektor in Dieterskirchen) sowie alle Kinder, Lehrkräfte sowie zahlreiche Eltern zum Spielefest willkommen. Ihr besonderer Dank galt dem Elternbeirat der Grundschule Schwarzhofen, der bei den Planungen und Vorbereitungen sehr aktiv mitgewirkt hatte. Zum Auftakt zeigten die Mädchen und Buben aus Neukirchen-Balbini zum Lied "Lustige Hammerschmiedg'sell'n" einen Tanz und ernteten dafür Applaus.

Und dann konnte der Spaß endlich losgehen: Die Kinder waren schon vorher in gemischte Mannschaften eingeteilt worden - quer durch alle Jahrgangsstufen und Schulen. Als gemeinsames Kennzeichen steckten die Betreuer der einzelnen Stationen ihnen Tierbilder wie Igel oder Hase zu. Reges Treiben entwickelte sich auf dem Gelände, als die Kinder die verschiedenen Spiele absolvierten und von einer Station zur anderen wechselten. Am Ende des kurzweiligen Vormittags dankte Rektorin Beate Vetterl allen Kindern für die aktive Teilnahme und den gezeigten Ehrgeiz sowie allen Eltern, die sich für einen Nachmittag zur Verfügung gestellt hatten. Zum Abschluss erhielt jedes Kind eine Teilnehmerurkunde.
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