Feuerwehr und Markt geprägt

Die Schwarzhofener Feuerwehrführung legte am Kriegerdenkmal einen Kranz für die verstorbenen Feuerwehrkameraden nieder. Bilder: frd (2)
Lokales
Schwarzhofen
17.08.2015
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Sie waren es, die die Feuerwehr über 15 Jahrzehnte hinweg geprägt und in großem Maße das gesellschaftliche Leben in der Marktgemeinde mitbestimmt haben: Deshalb stand das Totengedenken bewusst am Anfang des 150-jährigen Gründungsjubiläums.

Am Beginn des Festes stand am frühen Freitagabend das Einholen der Patenvereine, der Schirmherren und der Ehrengäste, worauf es zu den Klängen der Blaskapelle Auerbachtal vom Rathausplatz aus zum Kriegerdenkmal ging. Dort stand das Gedenken an die bereits verstorbenen Feuerwehrkameraden am Beginn des Gründungsfestes.

"Verpflichtung"

Die beiden Priester Pfarrer Burkhard Jehl und Pfarrer Gerhard Beck stellten am Kriegerdenkmal fest, dass es eine Verpflichtung sei, das Gedenken an die bereits verstorbenen Feuerwehrkameraden, die Gönner und Freunde der Feuerwehr, aber auch der durch Krieg und Gewalt umgekommenen Menschen der Marktgemeinde zu gedenken und für sie zu beten. Sie betonten, dass das sich Trennen von geliebten Menschen unser Los und das Wiedersehen unsere Hoffnung sei; deswegen werden die Verstorbenen auch auf diese Weise in das Jubiläumsfest eingebunden. Nach Gebeten und Kranzniederlegung durch die Schwatzhofener Feuerwehrführung ging es in das Festzelt, wo die Auerbachtaler Blaskapelle noch einige Zeit aufspielte.

Origineller Einzug

Einen weiteren tollen Höhepunkt des Jubiläumsfestes bildete der Auftritt der "Charly M Band", die schon mit ihrem originellen Einzug ins Bierzelt mit dem "Bierkönig" im Schlepptau, Begeisterung weckte. Insbesondere die Festdamen des Jubelvereins und der Patenvereine waren schon früh am Abend wieder "gut drauf" und einige schwangen das Tanzbein: Als die Band ins Tiroler Land einlud und mit "Oldies" begeisterte, erreichte die Stimmung einen weiteren Siedepunkt.

Originell waren auch die Techno- Version von "Alle meine Entchen" und "Fuchs, du hast die Gans gestohlen": da konnte jeder zwischen neun und 90 mitsingen.
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