Freizeit-Opfer für die Sicherheit

Eine Festdame verknüpft das Jubiläumsband zum 150-jährigen Bestehen mit der Fahne der Schwarzhofener Feuerwehr. Bild: frd
Lokales
Schwarzhofen
18.08.2015
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Das blaue Band ist neu und doch schon Teil der Erinnerung: Seit dem Festgottesdienst zum Jubiläum der Schwarzhofener Feuerwehr gehört es zur Vereinsfahne - und ist auch ein Andenken an Menschen, denen viel an der Sicherheit anderer liegt.

Etwas ungewohnt, aber eindrucksvoll mit der Bayernhymne begann am Sonntag der Marsch der Feuerwehr mit ihren Gästen zur Kirche. Pfarrer Markus Urban zelebrierte zusammen mit Pfarrer Burkhard Jehl den Festgottesdienst zum 150-Jährigen Bestehen der Feuerwehr Schwarzhofen.

Pfarrer Urban fand es gut, dass so ein Festsonntag zum Jubiläum auch mit einem Festgottesdienst startet. Er lenkte das Augenmerk auf alle, die den Verein über viele Jahre hinweg getragen und geführt haben und nun nicht mehr unter den Lebenden sind. Dieser Gottesdienst biete aber auch Gelegenheit, Gott dafür zu danken, dass er 150 Jahre lang seine schützende Hand über die Feuerwehr gehalten hat, meinte der Geistliche. Und man könne ihn nun bitten, das auch weiterhin zu tun.

Pfarrer Urban gratulierte dem Jubelverein zu 150 Jahren gemeinsamer Leistungsbereitschaft für die Mitbürger. Er erinnerte daran, wie nützlich allen das Feuer grundsätzlich im Alltag bei den verschiedensten Anlässen im täglichen Leben ist. Das Feuer könne aber auch extrem gefährlich werden. Dann sei es gut zu wissen, dass es Menschen gibt, die ihre Freizeit für die Sicherheit ihrer Mitmenschen opfern. Bei ihrer Arbeit hätten die Feuerwehrleute immer Gott und die Menschen im Blick, und das sei gut so. In den Fürbitten baten die Festdamen Gott, dass er allen bereits verstorbenen Feuerwehrmitgliedern das ewige Heil schenken und sie damit für ihre Arbeit für ihre Mitmenschen entlohnen werde. Der Priester segnete am Ende des Gottesdienstes, der vom Schwarzhofener Kirchenchor gesanglich untermalt wurde, das Jubiläumsfahnenband. Eine Festdame durfte das Bahn an der Vereinsfahne der Feuerwehr befestigen. Nach dem Gottesdienst ging es zum Frühschoppen ins Festzelt.
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