Für Großeinsätze gerüstet

Nicht nur ein Benzin-Teppich auf der Schwarzach musste gebändigt werden, auch ein simulierter Scheunenbrand forderte die Wehren. Bild: mad
Lokales
Schwarzhofen
30.09.2014
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Die Feuerwehr-Aktionswoche hielt die Einsatzkräfte auf Trab: Mit dem Übungsszenario "umgestürztes Tankfahrzeug" wurden sieben Wehren aus dem Bereich Schwarzhofen am Freitagabend in Zangenstein konfrontiert. Es sollte nicht der letzte Einsatz bleiben.

In der Abenddämmerung war das flackernde Blaulicht weithin zu sehen: Sieben Feuerwehren aus Schwarzhofen, Zangenstein, Haag, Schwarzeneck, Uckersdorf und Demeldorf sowie Dieterskirchen waren am Ortsausgang in Richtung Schönau angerückt. Vier Löschfahrzeuge und drei Tragkraftspritzen waren für die Großübung aufgeboten. Vor Ort leitete Wolfgang Graf, Kommandant der örtlichen Wehr, den Einsatz. Für die Übung hatten die Aktiven eine schwierige und vielschichtig simulierte Krisen-Situation zu bewältigen: Ein Tanklastfahrzeug war umgestürzt, ausgelaufener Treibstoff war in die Schwarzach gelangt. Zusätzlich gab es einen Verletzten zu bergen und kurze Zeit später forderte noch ein simulierter Scheunenbrand die Einsatzkräfte. Da bei ausgelaufenem Treibstoff gefährliche Gase in die Luft gelangen können, mussten Atemschutzträger aus Schwarzhofen und Dieterskirchen in voller Montur anrücken. In der Schwarzach wurde eine Ölsperre errichtet, um das ausgelaufene Benzin später binden zu können.

Zur Bekämpfung des Feuers holten die Wehren mit langen Schlauchleitungen Wasser aus der Schwarzach und einem Graben, um zahlreiche Strahlrohre gleichzeitig auf den fiktiven Brandort richten zu können. Gleichzeitig galt es, die Einsatzorte mit Scheinwerfern auszuleuchten und die Verkehrsreglung sicherzustellen. Schließlich trat doch noch ein Ernstfall ein: Weil eine Frau gestürzt war, rückten Notarzt und Rettungswagen an und versorgten die Verletzte.

Bei der Abschlussbesprechung zeigten sich Einsatzleiter Wolfgang Graf und Kreisbrandmeister Konrad Hoch mit dem Ablauf der Großübung zufrieden. Dritter Bürgermeister Alfred Wolfsteiner und Marktrat Franz Stockerl waren beeindruckt vom guten Zusammenspiel der Aktiven.
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