In zwei Jahren 126 Zuzüge

Beim Neubürger-Empfang der Marktgemeinde war der Rathaussaal voll besetzt. Bild: mad
Lokales
Schwarzhofen
04.02.2015
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Gerade in Zeiten des demografischen Wandels sind Gemeinden für "Blutauffrischung" dankbar. Bei einem Empfang ihrer Neubürger im Rathaus stellte sich die Marktgemeinde mit ihren Einrichtungen vor.

Alle Bürger, die in den vergangenen beiden Jahren zugezogen waren, hatte Bürgermeister Maximilian Beer in den Sitzungssaal im Rathaus eingeladen. Der Raum war voll besetzt, zum Einstieg stellte Gerhard Würl mit einem Kurzfilm den Ort und die Landschaft vor. Bürgermeister Beer hieß die großen und kleinen, jungen und etwas älteren Neubürger willkommen. Er konnte mit beeindruckenden Zahlen aufwarten: In den vergangenen beiden Jahren seien 126 Personen zugezogen, von denen viele nach wie vor hier wohnen. Er hatte auch statistische Zahlen auf Lager. So sei der größte Anteil der "Neuzugänge" zwischen 20 und 45 Jahre alt.

Blick in Geschichte

Der Bürgermeister erläuterte die Struktur der Gemeinde mit ihren 24 Ortsteilen aus dem Bestand von sechs "Altgemeinden". Dies bedeute für den Markt große Herausforderungen in puncto Wasserversorgung und Abwasserbehandlung sowie Straßenbeleuchtung. Nicht zu vergessen die nötige Ausrüstung für sechs Feuerwehren. Beer streifte die Ortsgeschichte und informierte, dass der Ort einer der am frühesten besiedelten im Landkreis sei. Im Mittelalter war Schwarzhofen "Verkehrsknotenpunkt" vieler Handelsstraßen. Dr. von Ringseis, den Leibarzt von König Ludwig I., nannte er als "prominentesten Schwarzhofener". Er stellte heraus, dass einstige Zugereiste das öffentliche Leben im Markt maßgeblich mitbestimmt haben und es immer noch tun. Im Anschluss informierte Beer über die öffentlichen Einrichtungen wie Grundschule, den Kindergarten mit Krippenplätzen sowie die Markt- und Schulbibliothek. Das Ehrenamt hob er als "Fundament des Gemeindelebens hervor". Rund 40 Vereine und Gruppierungen sorgten für ein reges kulturelles Leben mit vielen Veranstaltungen. Jede neue Familie erhielt ein Markt-Buch als Geschenk, zusätzlich lag jede Menge Infomaterial über die neue Heimat aus.

Im Anschluss stellten sich Pfarrer Markus Urban, die stellvertretenden Bürgermeister Alfred Wolfsteiner und Edmund Sukale sowie Familien- und Seniorenbeauftragter Gerhard Würl vor. Auch eine Reihe von Vereinsvorsitzenden nutzte die Gelegenheit, um ins Gespräch mit den "Neuen" zu kommen.

Austausch am Büfett

In gemütlicher Runde ging der Nachmittag mit einem kleinen Büfett, das der Kulturförderkreis aufgetischt hatte, zu Ende. Der Bürgermeister dankte den Ehrenamtlichen, die den Empfang vorbereitet hatten, speziell der Familie Würl.
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