Markträte vergeben Auftrag zum Breitbandausbau an die Telekom - Neue Bauplätze "Am Hütberg" vor ...
Download-Rate von 50 Megabit erwartet

Lokales
Schwarzhofen
28.02.2015
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Die Mittel für den Breitbandausbau waren mit 450 000 Euro der größte Posten, den der Markt heuer im Investitionsprogramm stehen hat. Die Markträte stimmten dieser Investition einstimmig zu und vergaben später den Auftrag dafür an die Deutsche Telekom.

Von dem angebotenen Breitbandausbau können insgesamt (einschließlich der Nutzer im Erschließungsgebiet) 556 Kunden profitieren, das seien laut Wirtschaftlichkeitsberechnung 896 Haushalte. Mit dem vorgesehenen Konzept (NT berichtete) werden im Versorgungsgebiet Bandbreiten von bis zu 50 Mbit/s im Download und bis zu 10 Mbit/s im Upload erreicht. Die Inbetriebnahme des Netzes erfolgt zwölf Monate nach Auftragsvergabe. Das Angebot war von der Firma IK-T Regensburg ausgewertet und für plausibel befunden worden. Sollte die Deutsche Telekom von der Umsatzsteuer befreit werden, ergeben sich folgende Summen: Für die Deckungslücke des Netzbetreibers fallen 559 119 Euro an. Davon übernimmt der Freistaat 503 207,10 Euro, und 5000 Euro wurden bereits als "Startgeld Netz" ausbezahlt. Der Eigenanteil des Marktes liegt dann bei 60 911,90 Euro. Da die Mittel einschließlich Umsatzsteuer eingestellt wurden, als die Befreiung für den Anbieter noch nicht genehmigt war, verfügt der Markt über zusätzliches Geld für den Ausbau.

"Wir haben angestrebt, zuerst einmal eine möglichst große Fläche zu erschließen, dann können wir noch in die Tiefe gehen", erklärte Bürgermeister Maximilian Beer. Es soll ein weiterer Ausbau nach dem ersten Schritt überprüft werden und der Vertrag mit dem Consulter IK-T um eine zweite Runde im Förderverfahren erweitert werden. Dem stimmten alle Markträte zu.

Der Bauantrag von Bernhard Lottner auf Errichtung eines Endlagers mit Gasspeicher, Einbau eines Reserve-Blockheizwerkes, eines Notstromaggregates und einer Gas-Notfackel für die bestehende Biogasanlage in Raggau wurde ohne Gegenstimme durchgewunken. Den Zuschlag für die Oberbauverstärkung der GVS Mallersdorf-Demeldorf erhielt die Firma Schulz aus Pfreimd für 245 865,91 Euro. Die vormals als Allwetterplatz für die Schule reservierte Fläche im Baugebiet "Am Hütberg" wurde als Bauland ausgewiesen. Es entstehen so drei attraktive Bauplätze. Mit der Erschließung wurde die Firma Michael Baumer, Oberviechtach (47.577,69 Euro) beauftragt. Der Markt beschloss außerdem, den "Qualitätsbonus plus" in Höhe von 53,69 Euro mindestens in gleicher Höhe wie der Freistaat an den Träger der Kindertageseinrichtung zur Qualitätsverbesserung zu zahlen.

Letzter Punkt war die Einleitung des Einziehungsverfahrens des Fahrweges unterm "Peternbergl". Dieser hatte im Zuge des Ausbaus der Kreisstraße SAD 40 jede Verkehrsbedeutung verloren.
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