Neue Straße zwischen Mallersdorf und Demeldorf - Graniteinfassung in Eigenleistung
Die Dorfbewohner bauen mit

Gemeinsam mit Vertretern der Dorfgemeinschaft und beteiligter Firmen freuten sich Bürgermeister Maximilian Beer (Dritter von links) und VG-Leiter André Schille (rechts) über den Beginn der Arbeiten. Bild: Mardanow
Lokales
Schwarzhofen
02.04.2015
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Über 200 000 Euro steckt die Marktgemeinde in den Ausbau der maroden Straße zwischen den Ortsteilen Mallersdorf und Demeldorf. Auch die Demeldorfer Bürger haben dafür ihren Schweiß fließen lassen.

Bei einem Ortstermin stellte Bürgermeister Maximilian Beer das Vorhaben als "eines der für heuer größten Bauprojekte" heraus. Auf 197 000 Euro belaufen sich die Kosten für die Oberbauverstärkung, dafür schießt der Freistaat zwischen 55 und 60 Prozent Förderung zu. Weitere 50 000 Euro Kosten fallen für die Deckenerneuerung im Ortsbereich an.

Ein Kompliment sprach Beer den Bewohnern von Demeldorf aus: Sie errichteten in Eigenleistung eine Graniteinfassung und eine Dreizeilermulde zu beiden Seiten der Straße, der Bürgermeister lobte die "professionelle Arbeit". Die Koordination vor Ort hatte Markus Wagner übernommen, die Arbeitseinsätze liefen unter der Regie von Franz Weigl. Die Arbeits- und auch die Maschinenleistung stellten die Dorfbewohner kostenlos zur Verfügung. Ein Dank galt auch der Familie Stautner für das Entgegenkommen bei Grundstücksangelegenheiten.

Ingenieur Johannes Posel (Cham) möchte das Projekt zum Großteil in den nächsten drei Wochen über die Bühne bringen. Wie er verdeutlichte, soll die Trasse beim Ausbau eine 8 Zentimeter dicke Tragschicht und 4 Zentimeter Deckschicht erhalten. Vereinzelt könne der Oberbau auch stärker ausfallen, um die Fahrsicherheit zu erhöhen. Der Bürgermeister ergänzte, dass zusätzlich 1280 Meter Leerrohre für einen künftigen Breitbandausbau verlegt werden.

Den Auftrag für den Ausbau erhielt die Tiefbaufirma Richard Schulz, Pfreimd, deren Bauleiter Jochen Zuber bedankte sich für das Vertrauen. Dre Bauzeitenplan sehe vor, dass in dieser Woche Fräsarbeiten erledigt werden, nach Ostern wird der Asphalt aufgetragen. Bis spätestens Ende April sollen die Restarbeiten über die Bühne gebracht sein.
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