Sternsinger heuer für Flüchtlings-Kinder auf den Philippinen unterwegs
"Segen bringen - Segen sein"

20 Ministranten machten sich als Sternsinger in sechs Gruppen auf den Weg. Bild: mad
Lokales
Schwarzhofen
07.01.2015
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Zum 57. Mal machten sich heuer die Sternsinger auf den Weg, um Hoffnung für Flüchtlings-Kinder auf den Philippinen und weltweit Spenden zu sammeln, diesmal unter dem Motto "Segen bringen - Segen sein".

Die jungen Sänger, die mit dem Stern von Bethlehem zu den Menschen gehen, können wie viele Kinder in der Welt etwas schaffen, Stärke zeigen. Sie sollen als Boten des Friedens sichtbar werden, wenn sie von Tür zu Tür ziehen, Lieder singen, den Segen anschreiben und für die Kinder in den Ländern der Not um Spenden bitten. Beispielland sind heuer die Philippinen (für gesunde Ernährung der Kinder hier und weltweit), eben auch durch die Hilfe der deutschen Sternsinger bei über 1800 Projekten.

Darum machten sich 20 Ministranten als Sternsinger in sechs Gruppen (drei Könige und ein Sternträger) auf den Weg, nachdem sie das "Rüstzeug" mitbekommen hatten; Kreide und Weihrauch waren vorher von Pfarrer Markus Urban gesegnet worden. Die Organisation hatte Gisela Plößl übernommen, dazu leisteten etliche Eltern Fahrdienste.

Mit den drei Buchstaben C + M + B werden im Volksglauben die Namen der Heiligen Drei Könige als Caspar, Melchior und Balthasar gedeutet, in Wirklichkeit verbirgt sich dahinter ein alter Segenswunsch: "Christus mansionem benedicat", "Christus segne das Haus". Diese drei Buchstaben werden zusammen mit der Jahreszahl 2015 an die Türen der Häuser mit geweihter Kreide geschrieben, dazu mit Weihrauch das Haus gesegnet.
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