Termine koordiniert - Gedenkstele für KZ-Opfer geplant
Kultur als Pluspunkt

Lokales
Schwarzhofen
23.10.2015
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Das aktuelle Kulturjahr klingt aus, das nächste steht schon in den Startlöchern. Eine Vielzahl an Terminen sind bei der Herbstsitzung des Kulturförderkreises besprochen worden. Aber auch eine neue Gedenkstätte war Thema.

Zur Sitzung durfte Bürgermeister Maximilian Beer auch seinen Vorgänger Helmut Hausladen als "Gründungsvater" dieser Initiative begrüßen. Im Rückblick nannte der Bürgermeister einige "grandiose Meilensteine" wie beispielsweise die Märchenwanderung der Theaterfreunde.

Als nächste Veranstaltungen wurden koordiniert: Das Familienkonzert mit Siegfried Fietz am 8. November (16 Uhr, Pfarrkirche), der Kirchenchor gestaltet am 18. November einen Gottesdienst in der evangelischen Kirche in Neunburg, die Feier zum Volkstrauertag findet am Abend des 21. November statt, am Nachmittag ist "Schönauer Kranzlmarkt".

Am ersten Adventsonntag, 29. November, gestalten Kirchen- und Kinderchor einen Familiengottesdienst, am Nachmittag laden Pfarrei und Markt zum Seniorennachmittag ein. Der Arbeitskreis Altortsanierung trifft sich am 30. November, es wird dabei ein Vorentwurf für die neue Ortsdurchfahrt vorgestellt. Für die Aktion "Sternstunden" des Bayerischen Rundfunks engagieren sich am 4./5. Dezember Richard Winderl mit dem Verkauf von Holzsternen und der Marktladen mit einer Schlemmeraktion. Am 12. Dezember organisieren die "Häuslarner" ihre Waldweihnacht. 2016 beginnt mit der Neujahrsandacht des Kirchenchors, am 7. Februar ist der SV-Kinderfasching. Am 5. März feiert das neue Stück der Theaterfreunde Premiere.

In Prüfung sind ein Vortrag von Alfred Wolfsteiner über Dr. von Ringseis zu dessen Jubiläum. Wolfsteiner informierte, dass im Herbst 2016 in der Reihe "Kleine Bayerische Biographie" ein vom ihm verfasstes Büchlein über Ringseis erscheine, das dann - vielleicht - in seinem Geburtshaus vorgestellt werden könnte. Zudem ist für den 31. Juli eine Fahrt nach Tutzing an das Grab geplant. Auf Anregung von Bürgermeister Beer stimmte der Kulturförderkreis der Idee zu, an der Kreisstraße am Pfarrberg eine Granit-Stele mit Messingtafel zum Gedenken an die Opfer der KZ-Todesmärsche zu errichten.
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