Markträte genehmigen Löschzisterne, Gerätehausanbau und Feuerwehrauto
Nachrüsten beim Brandschutz

Politik
Schwarzhofen
21.09.2016
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Fast komplett im Zeichen des Brandschutzes stand die Sitzung des Marktgemeinderates. Das Gremium stimmte einer Erweiterung des Gerätehauses und dem Kauf eines neuen Fahrzeugs für die Feuerwehr Schwarzhofen zu. Und im Umland wird bei der Löschwasserversorgung nachgebessert.

Einstimmig brachten die Räte den Bau einer Löschwasserzisterne für den Ortsteil Höfen bei Grasdorf auf den Weg. Das Becken wird oberhalb des Dorfes errichtet und soll ein Fassungsvermögen von 200 Kubikmetern haben. Wie Bürgermeister Maximilian Beer informierte, war der Auftrag bereits am 8. August in nichtöffentlicher Sitzung an die Firma Seebauer vergeben worden. Die Angebotssumme von 39 950 Euro liege deutlich unter einer ursprünglichen Schätzung von rund 80 000 Euro.

Komplett in Eigenleistung wird die Feuerwehr Schwarzhofen die Erweiterung ihres Gerätehauses stemmen. Ohne Gegenstimme erteilte das Gremium die Baugenehmigung, auf der geplanten Fläche von 97 Quadratmetern sollen verschiedene Ausrüstungsgegenstände sowie ein neuer Mannschaftstransportwagen Platz finden. Laut Bürgermeister ist für das Projekt bereits eine Festbetragsförderung zugesagt worden, mit der sich der Materialaufwand abdecken lasse. Nur knapp 10 Prozent der Kosten verblieben bei der Gemeinde.

Der angesprochene Mannschaftstransportwagen wurde ebenfalls in der Sitzung "in Fahrt gebracht". Bereits im Mai hatte das Gremium grünes Licht gegeben, mittlerweile hat die Bezirksregierung einen Festbetrag von 13 100 Euro zur Förderung gewährt. Für den Ford Transit (Leistung: 130 PS) wird mit Gesamtkosten von rund 36 204 Euro gerechnet. Die Feuerwehr Schwarzhofen habe zugesichert, 50 Prozent der ungedeckten Kosten aus der Vereinskasse zu zahlen, wofür der Bürgermeister ausdrücklich dankte. Die Aufträge für das neue Fahrzeug hat die Firma Compoint GmbH aus Forchheim für Fahrgestell und Aufbau (35 081 Euro) und die Firma Klein Kommunikationstechnik aus Altdorf für den Funk-Einbau (1123 Euro) erhalten.

Aus nichtöffentlicher Sitzung gab der Bürgermeister noch bekannt, dass das Architekturbüro Steidl (Neunburg) mit der Planung der energetischen Sanierung der Ringseis-Schule beauftragt wurde. Dabei wird auch die technische Gebäudeausrüstung erneuert. Den Zuschlag dafür hat das Ingenieurbüro Brundobler aus Wackersdorf erhalten.
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